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Zweites Kapitel.

Hermann Siebrand atmete auf, als er draußen auf der freien Landstraße war.

In dieser Apotheke war eine Luft, wie sie ihn bislang wohl hier und da angehaucht hatte – aber als Luft seiner eigenen Wohnung hatte er sie noch nicht geatmet. Zwischen was für wunderliche Heilige war er geraten! Daß Holtmanns ihren zwölfjährigen Gottwald noch in der Kantorklasse lassen wollten, statt ihn zu ihm in die Schule zu schicken, war das einzige, das sie über die Schule und ihre Arbeit gesprochen hatten. Und dies einzige war für ihn wenig erfreulich und schmeichelhaft. Desto mehr hatte man über religiöse und kirchliche Dinge geredet. Die Hadelworther waren einzig nach Kirchgehen und Hausandachten beurteilt. Seine Eltern – das wußte er gewiß – waren auch fromme Leute, wenn sie auch nicht gerade Sonntag für Sonntag zur Kirche gegangen waren und solche Andachten wie hier kaum gekannt hatten. Sein verstorbener Vater hatte nie so salbungsvoll geschraubte Worte im Munde geführt. Nur bei ganz besonderen Anlässen, vor der Konfirmation und als es zur Universität ging, hatte er den Sohn bei der Hand gefaßt und ihm ins Auge geblickt und vom Worte Gottes gesprochen und hatte sich dann eine blanke Träne aus dem Augenwinkel gewischt.

»Na ja, die Menschen sind ja verschieden,« sprach der Rektor halblaut vor sich hin und schlug wie zur Beruhigung den Blütenkopf eines Huflattich vom Stengel, daß die Blüte wie eine feuergelbe Scheibe über den Graben wirbelte, – »und ein junger Kerl soll sich nicht mucksen. Soll sich in die Welt schicken.«

Die letzten Häuser des Orts lagen hinter ihm. Wie sein Blick frei nach beiden Seiten hin schweifte und ihn von der Elbe her der frische Wind anblies, war es bald vorbei mit beengenden Gedanken. Zur Seite der Straße dampften in der Morgensonne die frischen Ackerschollen; und es war, als wehte über die Gräben, wo das junge Schilf sich mit knirschenden Blättern an den starren Schachtelhalmen rieb, und über die hochwölbigen Ackerstücke, durch deren Saatgrün noch der schwarze Erdgrund hindurch sah, – als wehte über das alles ein starker Hauch hin von Leben und Bewegung und Hoffnung. In langer Linie reihte sich jenseits der Feldbreiten Gehöft an Gehöft, hohe braunrote Kornscheunen zwischen Pappeln und Eschen und zwischen dunkeln Gruppen von Obstbäumen niedrige Wohnhäuser mit grauen Reithdächern und im Sonnenschein blinkenden Fenstern. Das war das Westerende von Hadelworth. Nach Südwesten hinüber, wo eine zweite lange Reihe von Gehöften sich wie in kleine dunkle Inseln verlor und das weite Gelände zu einer kahlen Höhe emporstieg, hob sich mit langsam drehenden Flügeln eine Bockmühle vom Horizont ab. Dort führte der Weg vorbei, auf dem man über den Geestrücken in die Weidemarschen der Wesermündung hinabstieg.

Siebrand kehrte um, da es Zeit wurde, die für den Vormittag geplanten Besuche zu machen. Das zweite Predigerlehn, wie die Hadelworther die Dienstwohnung des Pastor Elm nannten, lag dicht neben der Apotheke. Doch schienen die nachbarlichen Beziehungen keine hervorragenden zu sein trotz des dreimaligen Besuchs, den der Pastor bereits in der Apotheke gemacht hatte. Pastors waren vor einem guten halben Jahr aus der thüringer Gegend nach Hadelworth gekommen und hatten einen Geist in die Pastorei gebracht, der Holtmanns unpassend erschien. Die jungen Leute lachten zu viel, nahmen es also mit ihrem Beruf nicht ernst genug. Es war für Holtmanns empörend anzusehen, wenn die beiden wie die kleinen Kinder im Garten hintereinander her alberten. Seit sie merkten, wie sehr man sie beobachtete, hatten sie das allerdings gelassen. Das sicherste Zeichen, wie sehr sie sich selbst schuldig fühlten! Siebrand war neugierig die lachende Nachbarschaft kennen zu lernen, traf jedoch niemand zu Haus. Auf dem Wege zum ersten Pfarrlehn fiel ihm ein, daß Pastor Griepenkerl als der älteste zuerst hätte besucht werden müssen. Aber der kleine Formverstoß war einmal gemacht.

Siebrand stand auf der Diele. Längst war die Haustür hinter ihm ins Schloß gefallen, aber noch immer flog die altmodische Klingel an dem langen Bügel hin und her, als müßte sie ihre entrüstete Aufregung kund tun über den jungen Menschen, der da an sämtliche Türen klopfte, mit lautem Räuspern über die hallende Diele schritt und, die Hände auf dem Rücken, die zahlreichen an den Wänden hängenden Tafeln mit Sprüchen und Gesangversen besah. Endlich kam zufällig eine ältliche Magd, nachlässig gekleidet, mit einem schwarzen Rußstreifen über dem Auge. Siebrand nannte seinen Namen. Er wünschte dem Herrn Pastor seine Aufwartung zu machen. Dann müsse er des Morgens zwischen zehn und elf kommen, wurde ihm bedeutet. Dann sei die Sprechstunde. Siebrand wiederholte seinen Wunsch in so bestimmtem Ton, daß die Person sich schließlich mit einem ärgerlich erstaunten Blick in Bewegung setzte. Als sie nach geraumer Zeit mit der Meldung zurückkam, der Pastor sei nirgend zu finden und würde wohl ausgegangen sein, bat er um Ausrichtung von Grüßen: in den nächsten Tagen werde er seinen Besuch wiederholen.

Er beschleunigte seine Schritte, um zum Schulhaus zu kommen. Wo die Hadelworther hinter den Häusern der Reichenstraße vormals ihre Kohlpflanzen kultiviert hatten, erhob sich jetzt die Pflanzstätte des Geistes und beherbergte außer den drei Klassen der Volksschule seine eigene Klasse, mit einer leichten Abrundung nach oben Rektorschule genannt. Im obern Stock hatte Kantor Krohn seine Dienstwohnung. Die behäbige Kantorsfrau war allein zu Haus und setzte dem Rektor ein Glas Wörmken vor, selbstbereiteten Wermutbittern aus am Deich gesammelten Kräutern. Die Familie des Lehrer Dösch traf er beim Essen. Herr Dösch mußte übertriebene Furcht vorm Hungertod haben. In der Geschwindigkeit hatte er sich die Backen noch einmal gehörig voll gepframpst und kaute nun auf dem Hausflur lustig weiter, durch Armbewegungen und grunzende Töne zum Nähertreten einladend. Der mitgenommene Mundvorrat war aber bald zu Ende; und da Siebrand es für grausam hielt Herrn Dösch länger ohne Zufuhr zu lassen, empfahl er sich. Er wünschte guten Appetit und wollte ein anderes Mal wieder kommen, wenn's besser paßte.

Dann begab er sich zu Herrn Bartels, dem Lehrer der Mittelklasse. Er sollte es bald bereuen getan zu haben, als sähe er nicht, daß auch hier die Familie bei Tisch saß. Von einem kleinen Mädchen wurde er in einen Raum geführt, der ein Mittelding zwischen Studierstube und Wohnzimmer sein mochte. Jedenfalls hatte er genügend Zeit über die Bestimmung des kleinen Zimmers nachzudenken. Minute auf Minute verrann. Niemand kam. Die Warterei wurde um so unbehaglicher, als die Uhr auf eins ging. Pünktlich um diese Zeit, so war ihm von seiner Hauswirtin bedeutet, wurde zu Tisch gegangen. Nach ihrer christlichen Hausordnung. Tiefsinnig überlegte er noch, ob er nicht Heinzelmännchen spielen und einen hohen Stoß Diktathefte korrigieren sollte, der auf der Nähmaschine lag, so wenig ihn die blauen Hefte auch lockten, – als Frau Bartels in der Tür erschien und ankündigte, ihr Mann würde sofort zur Stelle sein.

»Ach, kuck mal an! Unser neuer Rektor. Willkommen in Hadelworth! – Aber jetzt kommen Sie man mit in die beste Stube. Dies hier ist man bloß unsre Studierstube. – – – Ach du liebe Zeit, wie furchtbar liegt das hier wieder durcheinander! Mein Mann ist so unordentlich. Nicht wahr, alle gelehrten Herren sind so unordentlich?«

Das war Lob und Tadel zugleich. Da der Rektor Siebrand sich nicht zur Gilde der gelehrten Herren rechnete, war es keine Unbescheidenheit von ihm und sollte auch keine Kritik von Herrn Lehrer Bartels Gelehrsamkeit sein, als er erwiderte, in seiner Stube sähe es lange nicht so geleckt aus wie hier. Bei ihm könne man nicht wie hier die Suppe vom Fußboden löffeln.

»Ach du liebe Zeit! Dann müssen Sie ja ein furchtbar gelehrtes Haus sein!« meinte die Frau und schüttelte den Kopf.

Siebrand schwieg bei solcher Logik. Er wußte nicht, ob die Einfalt oder der Schalk aus ihr sprach. Mittlerweile war auch der Ehemann erschienen und drängte ebenfalls auf Umzug in die beste Stube.

Ein warmer Brodem von gedämpften Steckrüben schlug dem Eintretenden entgegen. Lehrer Bartels, nur wenige Jahre älter als sein Besucher, aber mit den schwerfällig gemessenen Bewegungen eines bejahrten Mannes, saß mit hochgezogenen Schultern auf dem Stuhl, als säße er auf seinem Katheder, und stellte die üblichen förmlichen Fragen. Wie ihm die Gegend gefalle, wie es ihm in der Apotheke behage u. s. w. Als Siebrand, durch das Gespräch mit der Frau und den Umzug in den Steckrübenqualm gereizt und belustigt, allerlei spaßhafte Einzelheiten aus seiner Pallwarder Lehrertätigkeit erzählte, fing er an aufzutauen. Man kam auf die Rektorwahl zu sprechen und auf die letzte Pastorenwahl. Hatte er schon durch die Kantorsfrau ein ganz anderes Urteil über Pastor Elm gehört als bei Holtmanns, so ließ er sich jetzt von Bartels erzählen, daß man Elm, trotzdem er ein Oberländischer war, gewählt hatte, weil seine Art sich zu geben den Leuten besonders gefiel. Er hatte längst nicht die beste Wahlpredigt gehalten, und die Frauen hätten lieber einen andern genommen, einen, der mit hinhauchender Stimme in seiner Predigt erzählt hatte, wie Jesus einen Berliner Postschaffner bekehrte. Aber die Männer und namentlich der Landschöff Brütt hatten es zu sagen gehabt. »So'n Kerl, der zwei Hüte vom Haken schmeißt, wenn er seinen eigenen Panndeckel aufhängen will, den wollen wir nicht. Der paßt nicht in die Welt und erst recht nicht nach Hadelworth,« hatte Landschöff Peter Brütt gebrummt.

»Wäre auch nicht mein Geschmack gewesen, diese süße Engelspuppe«, versicherte Siebrand und sah zur Uhr. Mit Schrecken gewahrte er, daß es bereits zehn Minuten über eins war. Schleunigst brach er auf. Er lief mehr als er ging, um zur Apotheke zu kommen. In der kleinen Frau Bartels schien wirklich ein großer Schelm zu stecken. Unter der Haustür drohte sie mit dem Finger und rief ihm nach, die jungen Mädchen in Hadelworth seien alle sehr gespannt auf den neuen Rektor. Sie habe aber schon eine passende Partie für ihn ausgesucht.

»Du, paß auf, Bartels,« äußerte Frau Emilie, als der Rektor um die Ecke gestürzt war, »wenn es mit dem man bloß gut geht bei Holtmanns! Dem sein Schnurrbart ist viel zu lang und dem sein Haar ist viel zu kurz und dem sein Schlips viel zu bunt. Und lachen tut er auch viel zu viel, und faule Witze macht er auch.«

»Ein Vergißmeinnicht in Milch scheint er nicht zu sein,« entgegnete Bartels trocken. Wenn er einen rechtschaffenen Kandidaten vorstellen wollte, so einen, wie sie den Frauensleuten gefallen, dann müßte er graue Backen haben und ein spitzes, stoppeliges Kinn und womöglich noch etwas interessanten Lungenspitzenkatarrh. – Dies alles sagte Anton Bartels allerdings nicht, sondern behielt es für sich, denn er war in solchen Punkten des Geschmacks nicht einer Meinung mit seiner lieben Frau. Und seine liebe Emilie konnte sehr böse werden.

Frau Apotheker Holtmann hatte sich schon eine niedliche Standrede für den neuen Hausgenossen zurecht gelegt. Auch Rektor Voßhoop hatte trotz seines musterhaften Lebenswandels ab und an einer kleinen Aufmunterung bedurft, und die hatte dann jedesmal für lange Zeit vorgehalten. Während aber Voßhoop in Fällen, wo ihm so etwas bevorstand, wie ein gescholtener Hühnerhund zur Tür hereingeschlichen kam, kam nun dieser neue Rektor freundlich lächelnd, als sei er sich nicht des mindesten Fehltritts bewußt, ins Zimmer spaziert.

»Die Herrschaften müssen einem Unglücksraben allergnädigst verzeihen, daß er auf sich hat warten lassen. Ich habe mich beim allerbesten Willen nicht eher loseisen können.«

Die Hausfrau war starr.

Bei Herrn Voßhoop war das anders gewesen. Der hatte überhaupt keinen allerbesten Willen gehabt, sondern da gab es nur den von Frau Apotheker Holtmann. Und der hatte gegolten. Dieser Neuerer aber wartete die Annahme oder Ablehnung seiner Entschuldigung, um die es ihm offensichtlich durchaus nicht ernst war, gar nicht ab, sondern fing ungeniert an von seinen Besuchen zu erzählen, als gehörte sich das so, und erlaubte sich allerhand scherzhaft sein sollende Redensarten. Sie begnügte sich, ihrem Manne einen Blick zuzuwerfen. »Es wird hohe Zeit, diesem überflüggen jungen Raben die Flügel zu stutzen!« Dem Rektor war dieser vielsagende Blick nicht entgangen, ebensowenig ein eigentümliches Lächeln des Provisor Ezards. Der Provisor lehnte mit verschränkten Armen an der Fensterbank, bog krampfhaft die Füße in den Stiefeln auf und ab und besah angelegentlich deren Spitzen.

Die Andacht war erheblich kürzer als heute morgen. Das Essen hatte gewartet und war am Erkalten, erklärte die Hausfrau, als man sich zu Tisch setzte. Dies war indessen wohl nur bildlich gemeint, denn der gutgläubige Siebrand hätte sich an der Suppe beinahe die Zunge verbrannt. Um so merklicher war die Hausfrau selbst abgekühlt. Sie beteiligte sich erst wieder an der Unterhaltung, als die Rede auf Voßhoop kam. Der Apotheker rühmte dessen Bescheidenheit und Häuslichkeit, seine ernste Lebensauffassung und vor allem seine tiefe Religiosität. Es klang, als spräche ein Pastor auf der Kanzel, als er fortfuhr:

»Voßhoop war eine von den Lichtgestalten, wie sie heute nur selten über den Erdboden schreiten. Er war eben weder Schablone noch Durchschnittsmensch noch oberflächlicher Namenschrist, sondern er war eine Persönlichkeit, welche sich zum Herrn in einem persönlichen Verhältnis wußte.«

Der Rektor, den bei diesen Worten ein mitleidiger Blick der Frau traf, kam sich ganz zerknirscht vor. Er hatte während seines kurzen Verkehrs mit Voßhoop gar nicht gemerkt, mit welch religiösem Genius er zu tun hatte, und hatte bei dessen vielen frommen Worten ganz andere Empfindungen gehabt. Als Frau Holtmann in das Loblied ihres Gatten einstimmte und von Voßhoop als ihrem lieben Hausgenossen sprach, ließ der Provisor etwas klirrendes auf den Fußboden fallen. Es war der silberne Serviettenring. Die kleine Anstrengung des Sichniederbeugens konnte schwerlich die Ursache sein, daß er mit geröteter Stirn wieder zum Vorschein kam.

Während die beiden Apotheker dann über geschäftliche Dinge sprachen, hielt die Hausfrau den Augenblick für gekommen, dem Rektor in der Form von harmlosen kleinen Mitteilungen eine Reihe von Verhaltungsmaßregeln zu geben.

Die leise Art, wie er die Treppe benutzte, war ihnen bei Voßhoop besonders wohltuend gewesen. Niemals war, wie man das sonst wohl bei jungen Leuten erleben müsse, lärmender Besuch auf dem Zimmer gewesen. Nie war bei seinen Privatstunden ein lautes Wort zu hören gewesen. Auch habe er keine Tabakspfeife geraucht, höchstens des Sonntagnachmittags eine diskrete kleine Zigarre oben in seinem Stübchen. Sie konnte sich nichts Unerträglicheres denken als den an Möbeln und Gardinen haftenden Tabaksqualm. Hermann Siebrand nahm alle diese Erbaulichkeiten mit unbewegten Gesichtsmuskeln entgegen. Er merkte die starke Absichtlichkeit, aber verstimmen ließ er sich nicht.

Frau Holtmann mußte schließlich auch selbst das Gefühl haben, sie habe des Guten reichlich getan, denn sie brach ab und ließ sich über des Rektors Besuche berichten. Siebrand erzählte arglos mehreres von dem, was er über die Pastorenwahl gehört hatte. Unbewußt klangen aus seinen Äußerungen die Ansichten des Lehrers Bartels heraus. Der Apotheker horchte aufmerksam hin: »Es ist höchste Zeit, die Gemeindewahlen abzuschaffen. Die sind einfach nicht viel mehr als grober Unfug. Aber die Herren Lehrer! Natürlich! So ist es mit alle den sogenannten Errungenschaften des Liberalismus. Abgestandene Ladenhüter sollte man weg tun.«

Siebrand wollte dem widersprechen.

»Lassen Sie nur, lieber Herr Siebrand,« wehrte der andre ab, »ich dächte, wir haben besseres zu tun als uns von überlebten Anschauungen unterhalten.«

Als man nach dem Schlußgebet die Stühle rückte, warf die Hausfrau wie beiläufig hin:

»Was ich Ihnen gestern schon sagen wollte, Herr Siebrand. Unser« Hausschlüssel steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, falls Sie einmal auswärts zu tun haben. Ihr Herr Vorgänger hat die monatlichen Missionskränzchen in Medembüttel nicht gern versäumt. Sollten Sie sonst des Abends einmal nicht rechtzeitig zu Haus sein können, so dürfte ich wohl bitten, den Hausschlüssel meinem Manne oder mir abzufordern. Gesegnete Mahlzeit!«

»Gesegnete Mahlzeit!«


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