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XVII.
Westerholz und Sohn.

Der Januar verging den Brenkenschen Damen in angenehmer Art, sie nähten fleißig an Heimchens Aussteuer, die Nähmaschine klapperte lustig von früh bis spät, die Hochzeit sollte Ende April stattfinden. Warnbeck kehrte nach K. zurück und wurde erst nach Ostern erwartet.

Tante Dora fühlte sich seit dem letzten Jahr etwas müde und alt geworden, sie trat Gertrud viele von ihren Stunden ab, auch in der öffentlichen Schule war sie am Vormittag beschäftigt.

Axel und sie suchten beide das Gleichgewicht der Seele in der Arbeit wiederzugewinnen, sie kämpften mit ihrer Liebe, die ihnen beiden gleich aussichtslos erschien, und die sie nicht auszurotten vermochten, weil sie zu tiefe Wurzeln geschlagen hatte.

»Da habe ich heute einen Brief von Haßfeld erhalten,« sagte Axel, als er eines Abends aus dem Kontor kam. »Er bittet mich, Chasseur zurückzunehmen, da er voraussichtlich einige Jahre der Heimat fern bleiben wird. Seine Gesundheit ist nicht gut, wie es scheint, doch lest selbst, was er schreibt.«

Er legte das Blatt auf den Tisch, Heimchen las den Brief vor. Haßfeld bat Axel, ihm hin und wieder Nachrichten über den Hund zu geben und schloß mit einer Empfehlung an die Brenkenschen Damen.

»Was meinst du, Heimchen, können wir uns diesen Luxus jetzt gestatten?« fragte ihr Bruder lächelnd, »die Zeit ist noch nicht allzu fern, wo es uns bedenklich erschienen wäre.« Sie bejahte, und er fuhr fort: »Der arme Teufel hat sein Herz an das Tier gehängt, er soll sehr unglücklich in seiner Ehe sein.«

Gertruds schöner Kopf senkte sich tiefer über ihre Arbeit, sie stickte emsig weiter. Nie hatte sie seinen Namen ausgesprochen, stolz und verschlossen rang sie mit ihrer Leidenschaft, niemand ahnte etwas von ihren schweren Seelenkämpfen.

Das eigene Leid macht scharfsichtig, so hatte sie allein mit feinem, weiblichen Instinkt den Zustand von Axels Innerem entdeckt. Sie sah ihn einige Male mit Alma zusammen und wunderte sich über deren Betragen gegen ihn, das so ganz verschieden von ihrem sonstigen zutraulich offenen Wesen war. Gegen alle übrigen hatte sie den alten, herzlichen Ton wiedergefunden, sie kam oft und nahm innig teil an jedem kleinen Ereignis, ihr Glückwunsch ließ es nicht an Wärme fehlen, und mit Gertrud verband sie seit ihrem langen Zusammensein in Stuttgart die aufrichtigste Freundschaft und Bewunderung. Sie wählte fast immer die Stunden, wenn Axel nicht zu Hause war, ihr Frohsinn verstummte, sobald er ins Zimmer trat, sie nahm gewöhnlich irgend einen Vorwand, um sich schnell zu entfernen, und ihr Benehmen gegen ihn war kalt und frostig.

Frau von Brenken fiel es auf, und sie fragte: »Hast du dich mit Alma von Westerholz gezankt, Axel? Ihr seid euch vollständig fremd geworden.«

»Sie hat sich sehr zum Nachteil verändert,« antwortete er bitter, »man merkt es ihr an, daß ihr die Eitelkeit zu Kopf gestiegen ist.«

Er eilte ins Kontor, denn er fürchtete sich zu verspäten. Seine neue Stellung brachte ihm das, was er ersehnt: angestrengte Arbeit. Trotzdem ertappte er sich oft darauf, daß er die Feder müßig in der Hand hielt und zum Fenster hinausstarrte. Fast jeden Tag ritt Alma um elf Uhr mit ihrem Vetter, dem Husarenleutnant, aus. Er hob sie in den Sattel, sie lachten und schienen in der besten Laune. Es hieß allgemein, sie sei nicht abgeneigt, seine Werbung anzunehmen; Axel fand, daß sie ihn ermutigte und mit ihm kokettierte.

Die Feste, Diners und Bälle wechselten sich in dem Bekanntenkreise Herrn Westerholz' und seiner Tochter in bunter Reihenfolge ab. Der erste Buchhalter des reichen Handelshauses schuldete es seiner Stellung, einige Besuche zu machen, es fehlte nicht an Einladungen, die er nicht immer zurückweisen konnte, man kam ihm verbindlich und freundlich entgegen, er fühlte sich geachtet und anerkannt, und es that ihm sehr wohl, es durch eigene Tüchtigkeit und Kraft erlangt zu haben.

Einige Mal traf er mit Alma auf solchen Gesellschaften zusammen; er hielt sich nun auch seinerseits fern, sein Stolz empörte sich gegen ihre Behandlung; er war im besten Fall Luft für sie, wenn sie ihn nicht mit kurzen, schnippischen Redensarten abfertigte, die er scheinbar ruhig hinnahm, die ihn aber innerlich ärgerten und verletzten.

Einmal, nach Schluß des Kontors, traf er sie im Zimmer ihres Vaters, dem er noch eine geschäftliche Mitteilung zu machen hatte. Er entledigte sich rasch derselben und wollte sich entfernen, da sagte Herr Westerholz: »Morgen ist das Konzert des berühmten Violinisten L. Sie würden mir einen Gefallen erweisen, Brenken, wenn Sie und eine Ihrer Schwestern meine Tochter dahin begleiteten, da ich selbst verhindert bin, es zu thun.«

Axel verneigte sich förmlich und sagte: »Es wird mir ein Vergnügen sein, Ihren Wunsch zu erfüllen, Herr Westerholz.«

Alma hörte den Zwang, den er sich auferlegte, aus seinen Worten heraus und rief: »Warum inkommodierst du Herrn von Brenken, lieber Vater, mir liegt gar nicht daran, das Konzert zu hören.«

Die kühle Art, in der sie diese Versicherung gab, ärgerte Axel, er beherrschte sich aber und erwiderte höflich: »Ich stehe Ihnen jederzeit zu Diensten, gnädiges Fräulein.«

»Du freutest dich doch auf das Konzert,« warf Herr Westerholz erstaunt ein, »warum hast du jetzt keine Lust, hinzugehen?«

Axel hörte die Antwort nicht mehr, er ging schnell hinaus, und als er sich entfernt, fragte der Vater seine Tochter, weshalb sie so schroff und kurz angebunden gegen seinen Liebling sei. Er tadelte sie ziemlich scharf deswegen, da versetzte sie kurz: »Seit er Bräutigam ist, finde ich ihn unausstehlich, er ist pedantisch und eingebildet geworden!«

Über das kluge Gesicht des alten Herrn glitt ein Lächeln, das blitzschnell wieder verschwand.

»Und mit wem soll er verlobt sein?« fragte er ruhig.

»Mit der Tochter des deutschen Konsuls Zöller in Kairo!«

»Wirklich?«

Er öffnete seine Mappe und reichte ihr ein Blatt daraus.

»Bitte lies!« sagte er. »Da schickt mir mein alter Jugendfreund heute die Anzeige von der Verlobung seiner einzigen Tochter Agnes mit dem Freiherrn Max von Settheim!«

Er beobachtete ihr Gesicht scharf und sah ein flammendes Rot darüber laufen, sie sagte nichts und eilte hinaus, sich plötzlich erinnernd, daß sie einen notwendigen Besuch machen mußte. Aber vorher küßte sie ihn herzlich und sagte: »Sei mir nicht böse, Väterchen, ich werde mich zu bessern suchen!«

Herr Westerholz ließ einen langen Pfiff hören, als er allein blieb. »So!« murmelte er halblaut, im Zimmer hin und her schreitend, »bläst der Wind von der Seite? Das ist ja eine Überraschung! Na, mir ist's schon recht, wenn sie ihn mag, der Junge ist solide, tüchtig und kennt das Geschäft aus dem Grunde. Ich habe ihn tausendmal lieber als Schwiegersohn, als irgend einen dieser jungen Laffen, die nichts verstehen als Geld und Zeit totzuschlagen. Hm, hm, wie fühle ich ihm nur auf den Zahn, ob er die Kleine liebt? Sein ehrenwerter Charakter bürgt mir für ihr Glück, ein so guter Sohn und Bruder muß auch ein guter Ehemann sein, ich bin gottlob reich genug, damit mein einziges Kind ganz nach ihrem Herzen wählen kann.

Also deshalb die vielen Körbe! Der Axel steckt ihr im Kopf! Eigentlich verdenke ich es ihr nicht, er ist ein famoser Kerl!«

Sie saßen alle drei am Abend im Konzert, Alma zwischen den Geschwistern, denn sie hatte Axel gewinkt, den Platz neben ihr einzunehmen, als sie sah, daß er sich neben Gertrud setzen wollte.

»Es läßt sich so besser plaudern!« meinte sie. Sie war wie ausgetauscht, voll natürlicher Heiterkeit, ganz die herzige, kleine Alma früherer Tage.

»Warum sind Sie nicht immer so wie heute?« fragte er leise. »Ich wage es nicht, mich zu freuen, Sie werden gleich wieder fremd und launenhaft werden!«

»So? War ich das?« lachte sie schalkhaft, ihn einen Augenblick voll ansehend und sogleich verwirrt die Wimpern senkend.

Er verstummte und war nun seinerseits sehr ernst und einsilbig, und während der Künstler alle durch sein geniales Spiel fortriß, sagte er es sich immer wieder, daß er nicht mehr zu bleiben wage, daß er fort müsse, weil er sein ganzes Herz dem reichen, schönen Mädchen geschenkt habe. Sie erschien ihm in seiner Bescheidenheit wie ein unerreichbares Gut, das er nie besitzen durfte.

»Sie sind aber recht langweilig heute Abend!« schmollte Alma, »woran denken Sie jetzt; bitte, sagen Sie es mir gleich!«

Der Virtuose spielte gerade ein Stück, das von tief verhaltener Leidenschaft durchglüht war, alle lauschten atemlos.

Axel neigte sich zu ihr und flüsterte: »Ich dachte eben an das Bild: ›Der Raub der Helena!‹ Erinnern Sie sich seiner noch? Wissen Sie, was Sie sagten, als wir davor standen?«

»Wie seltsam, daß es mir gerade in diesem Augenblick ebenfalls einfiel!« sagte Alma, »unsere Gedanken haben sich begegnet!«

Sie schwiegen beide und ließen den Zauber der Musik auf sich einwirken, der nur für sie zu sprechen schien.

Axel und Gertrud sollten nach dem Konzert den Thee bei Westerholz trinken, und während die Damen ihre Pelze ablegten und ihr Haar ordneten, schritt Axel unruhig im Zimmer auf und ab. Ein fast lebensgroßes Bild Almas fesselte seine Aufmerksamkeit, er vertiefte sich in die Züge des geliebten Mädchens, das sein ganzes Herz besaß und das er meiden wollte und mußte.

Gertrud hatte sich an den Flügel gesetzt und spielte das Lied, das sie eben im Konzert gehört; leise klagte und jauchzte die süße Melodie unter ihren geübten Fingern, sie fand leicht das einmal Vernommene wieder, da ihre musikalische Begabung eine bedeutende war.

Axel hörte ein leises Geräusch hinter sich und wandte sich schnell um. Da stand das Original des Bildes vor ihm, ein halb verlegenes, halb schalkhaftes Lächeln um den lieblichen Mund.

Sie hielt ihm die kleine Hand freimütig entgegen.

»Ich war oft unausstehlich gegen Sie, wollen Sie mir, bitte, verzeihen?«

Der Blick, der ihn dabei traf, der weiche Ton der geliebten Stimme ließ ihn alles vergessen, er drückte fast schmerzhaft die zarte, warme Hand.

»O seien Sie lieber unausstehlich, Ihre Güte kann ich noch schwerer ertragen!« kam es über seine Lippen.

Herr Westerholz und Gertrud gesellten sich zu ihnen, die Unterhaltung wurde allgemein. Axel war froh, nicht mehr allein mit Alma zu sein, er fürchtete sich, eine Thorheit zu begehen, sich fortreißen zu lassen.

Der nächste Tag war ein Sonntag, das Kontor geschlossen; der Kaufherr, bei besonders aufgeräumter Stimmung, neckte sich beim Frühstück viel mit seiner Tochter.

Gegen Ende der Mahlzeit brachte man die Post, er ging auf sein Zimmer, um die eingelaufenen Briefe zu lesen, ließ aber gleich darauf Alma durch den Diener zu sich bitten.

Er sah sehr ernst aus und reichte ihr ein offenes Blatt mit den Worten: »Bitte, lies und entscheide selbst!«

Ihr Vetter Adolf Dorn, derselbe Husarenleutnant, der sie so auffallend auszeichnete, hielt bei ihrem Vater um sie an.

»Nun, was soll ich ihm antworten, Kleine?«

»Ich kann ihn nicht heiraten!« rief sie erregt, »wirklich nicht, er gefällt mir nicht!«

»Du hast ihn aber sehr ermutigt und ließest dir ganz gern den Hof machen!« meinte Herr Westerholz tadelnd.

Sie neigte reumütig das Köpfchen. »Ja, das ist allerdings wahr!« gestand sie ein, »aber, – aber –«

»Zwinge ich dich, mein liebes Kind?« fragte er gütig. »Du hast freie Wahl, ich werde dich nie zu beeinflussen suchen und will nur dein Glück!«

Sie setzte sich auf die Lehne seines Stuhles, und den Arm zärtlich um ihn schlingend, versicherte sie, daß sie überhaupt nicht heiraten wolle, daß sie immer bei ihm bleiben werde.

»Bis der Mann kommt, den du von ganzer Seele liebst, dann wirst du den alten Vater verlassen!« neckte er. »Sag mir, Liebling, ist er nicht vielleicht schon da?« Er küßte sie innig, »es scheint mir fast so!«

Aber sie blieb ihm die Antwort schuldig, sie brach in einen Strom von Thränen aus, umarmte ihn immer wieder und eilte davon.

»Richtig geraten!« sagte der alte Herr, sich zufrieden die Hände reibend, »mein Scharfblick hat mich nicht getäuscht. Und neulich abends schien es mir, daß auch er – Hm, hm, – wie mache ich es nur, wie soll ich ihm zu verstehen geben –«

Axel benutzte den Sonntag zu einem langen, einsamen Spaziergange, auf dem er sich alles überlegte. Die Folge dieses Nachdenkens war, daß er Montag morgen in Herrn Westerholz' Zimmer trat und ihn um seine Entlassung bat.

»Warum?« fragte sein gütiger Prinzipal erstaunt und verdrießlich, denn er sah seinen schönen Plan ins Wasser fallen. »Sind Sie mit ihrer Stellung unzufrieden, wünschen Sie ein höheres Gehalt?«

»Es ist nicht das, Herr Westerholz!« versicherte Axel gepreßt, »ich fühle mich bei Ihnen glücklich, es ist ein anderer, rein persönlicher Grund, der mich von hier forttreibt!«

Der alte Mann trat an ihn heran, und die Hand auf seine Schulter legend, sagte er freundlich: »Haben Sie doch Vertrauen zu mir, Brenken, ich meine es gut mit Ihnen, Sie wissen, ich bin Ihr Freund!«

»Ich liebe Ihre Tochter, Herr Westerholz!« rang es sich aus Axels Brust hervor, – »ich muß fort, weil –«

»Warum müssen Sie es?« unterbrach ihn Almas Vater, »so versuchen Sie doch ihr Glück!«

Axel traute seinen Ohren nicht.

»Sprechen Sie im Ernst?« stammelte er. »Sie würden, Sie könnten –« die Worte versagten, er stand in höchster Aufregung, bleich und zitternd da.

»Nun!« versetzte der biedere Mann launig, »da Sie nicht mein Schwager wurden, müssen Sie jetzt zusehen, ob Sie nicht statt dessen mein Schwiegersohn werden können. Im Vertrauen gesagt, ich glaube, Sie haben einige Aussicht dazu, Brenken!«

Axel wußte nicht, wie er dem gütigen Mann danken sollte, er fühlte seine Hand herzhaft gedrückt.

»Ich kenne niemand, dem ich mein Kind lieber anvertraute als Ihnen!« erwiderte Herr Westerholz bewegt. »Doch warten Sie, ich werde sehen, wo sie steckt!«

Er ging und ließ Axel zurück. Dieser fragte sich, ob es wahr sein könne, ob nicht alles ein glückseliger Traum sei?

»Sie ist im blauen Zimmer!« meldete der Zurückkehrende, gehen Sie und rufen Sie mich, wenn es Zeit ist, der Alte will auch sein Teilchen Freude haben!«

Wie auf Flügeln eilte der junge Mann fort.

Er stand vor ihr und sagte ihr in schlichten, warmen Worten, daß er sie von ganzer Seele liebe, daß ihr Vater ihn selbst geschickt, daß sie sein Glück, sein Licht, sein alles sei, daß er sie geliebt habe, als sie noch im kurzen Kleidchen mit ihren Hunden im Garten umhersprang, und daß ihr Bild ihn in die Fremde begleitet habe und jeder Gedanke ihr gehöre.

Sie kam zu ihm, sie schmiegte sich an seine treue, starke Brust, lachend und weinend gestand sie ihm ihre Liebe ein. »Du hast mir einst das Leben gerettet, mit Gefahr des eigenen!« jubelte sie, »so nimm denn das meine dafür, Geliebter, auch ich bin dir gut, so lange ich denken kann!«

»Vergißmeinnicht, mein liebes, kleines Vergißmeinnicht!« sagte er und küßte sie heiß und lange.

»Doch jetzt mußt du mir sagen, warum du so seltsam gegen mich warst, mein Lieb!« bat er.

Sie barg beschämt das Haupt an seine Schulter.

»Ich war so schrecklich eifersüchtig!« gestand sie ein, »es hieß, du seist mit Agnes Zöller verlobt!«

Er lachte und streichelte ihr blondes Haar.

»Ich habe, seit ich mein Vergißmeinnicht kenne, nach keiner andern Blume geschaut!«

»Den Alten habt ihr natürlich vergessen!« rief Herr Westerholz, nach einer ganzen Weile in das blaue Zimmer tretend. »Es ist über eine halbe Stunde, seit der junge Herr hier ist!«

Alma flog aus des Geliebten Armen in die des Vaters. »Segne deine Kinder!« bat sie, »sie werden dich jetzt beide lieben, Väterchen!«

Der Kaufherr fügte die Hände des Brautpaares zusammen und sagte bewegt: »Immer habe ich mir einen Sohn gewünscht. Seit ich dich kenne, mein lieber Junge, empfand ich es als eine besondere Tücke des Schicksals, keinen zu besitzen. Nun soll die Firma doch noch: ›Westerholz u. Sohn‹ heißen, was meinst du dazu?«


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