Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
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’s Hellche
’s Hellche
Im Schwoihi’er’ Wald da wääß ich e Hellche
Glei’ newwer’em frische Felsequellche,
Von dem hert mer die Leit’ als sage
Da hette sich ’mol zwä Freind erschlage,
Un weil es nachts immer hett’ so gewimmert,
Hett’ mer des Hellche dort gezimmert,
Seitdem da wär’ gesiehnt de Mord
’es Hellche wär’ e sicherer Ort
Fer alle Leide, alle Schmerze,
Wou annere hawwe uff’m Herze.
Letzthi’ da kumm’ ich halt aach an des Quellche
Querdorch’n Wald grad’ an des Hellche,
Do hot de Schorsch die Lies’ im Arm
Un kißtse ab! Mir werd’s ganz warm!
Ich hab’ mich hinner’en Busch gebickt
Un mich ganz leisje beiseit’ gedrickt,
Bin umgekehrt un nix wie fort:
’es Hellche is e sicherer Ort
Fer alle Leide, alle Schmerze,
Wou annere hawwe uff’m Herze.