Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Ascheberger Sprüch“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Abgeblitzt
Abgeblitzt
Zwä Forschtpollacke eingehenkt,
Die Kappe in de Anke,
Die siecht mer an ’m Sunndag frieh
Vom Bahnhof ’reinwärts wanke,
Lang wor die Nacht, dick sein die Kepp’,
Die Aage glänze wie die Knepp’,
Sie fuchtele mit ihre Schtöck’,
Un langsam kumme se vom Fleck,
Sie wackele und schlorche
Am helle Sunndagsmorge.
Vorm Wecklade da schtäih’n se schtill
Un linze’ dorch die Scheibe,
Sie wolle mit dem Bäcker drin
’n kläne Bosse treibe.
Sie gucke nunner, gucke nuff:
»Warum gäih’n dann die Weck’ nit uff?
Sie, sein die Dinger uff dem Brett
Dann werkliche Dreipennichsweck?
A jesses, awwer nä,
Was sein die Weck’ so klä’!«
jetz’ fährt de Bäcker aus sei’m Haus
Un läßt sein’ Zornegickel aus:
»Warum die Weck’ nit gäihe uff?
A tret’ die Nacht nit so viel druff
Läigt eich in eire Better
Schtatt uff die Kuchebretter!
Laaft uff’m Weg schtatt uff de Weck’,
Verdrickt mer nit mei’ ganz Gebäck,
Sunst kriegt er in die Sunndagsweck’
Gebacke eiern Werktagsdreck!
A tret’ halt nit so druff,
Dann gäih’n die Weck’ scho’ uff!
Dann wer’n die Weck’ scho’ gröißer!
Verschtanne-vous, ihr Öiser?!«