Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
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’s schtorige Träudche
’s schtorige Träudche
’s Träudche wor schöi’,
Gor e goldige Krott,
Ner än kläne Fehler,
Den hot se gehott.
Sie hat kän gemögt,
Un wie mer so sägt:
Sie wor e weng fohrig,
Sie wor e weng schtorig,
Un nix wor er recht.
Viel’ Borsche sein kumme,
Hawwe um se gebitt’;
Sie hot kän genumme,
Sie passe’re nit!
Ihr Herz kriegt kän Schprung,
Es kumme noch genung!
Sie wor e weng fohrig,
Sie wor e weng schtorig,
Sie wor halt noch jung!
’s Träudche wor schöi’,
jetzt’ will’s mit Gewalt
Glei’ jed’n Borsch heiern,
Doch die sage halt:
Was, die? Ni’gemalt!
Wem die noch gefallt!
Die is uns zu fohrig,
Die is uns zu schtorig,
Die is uns zu alt!