Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
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Vom Eh’schtand
Vom Eh’schtand
Vom Eh’schtand hert mer alleweil
Viel gut und schlecht Gebabbel.
Mir kummt der Eh’schtand immer vor
Grad’ wie e schöiner Appel.
Mer guckt’n an und sagt:
Wie schöi’! (Grad’ wie im Paradies),
Doch wenn mer ’neinbeißt, schmeckt er halt
Halb sauer und halb sieß.
Un manchmol is er halber faul,
Un manchmol ganz kaput,
Un manchmal hockt e Wermche drin,
Un selten is er gut.
Zeigt mir ’mol sou ’n Appel her,
E rechtes schöines Kind,
Dann laaf’ ich grad’ nit glei’ devou’,
Dapp’ aach nit hi’ geschwind.
Lieb’ Kind, sag’ ich, ich hett’ e Bitt’,
Laß mich ’mol beiße blouß,
Än Appelschnitz, mehr mog ich nit,
Ganz is er mer zu grouß.