Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
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Am Hawicher Kreiz
Am Hawicher Kreiz
In einsamer Höh’ uff zackige Schtä,
Da schtäiht e groußes schtänernes Kreiz,
Von da aus siecht mer ganz wunnerschö’
Bis nunner in die Hawicher Schweiz.
Da schtäih’ ich owwe, ’n Hut in de Hend’,
Die Sunne hot grad’ Abschied genumme,
Un wie ich so guck’ in die Felsewänd’,
Da sein mer ganz dolle Gedanke kumme.
Ich bin ganz muttersäileallä,
Kä Mensch, soweit ich aach guck’ un blick’,
Ner manchmol hert mer so e poor Tön’:
In Hawich mache se Tanzmusik.
Jetz’ klappert ’n Krug, es belle die Hünd’,
Es rollt die Kugel, es falle die Käigel,
Un manchmol hert mer dorch ’n Wind
’n Krisch von sou ’m Bauernfläigel.
Es is lang her! Lang is es her!
Es is grod’ aach sou ’n Tag gewese,
Es is mer, als wenn es heit’ erscht wär’
Den Tag, den kann ich nit vergesse!
Ich hab’s käm g’sagt, ich wääß es allä,
Doch jetz’, jetz’ soll’s ner e jeder wisse:
An denne Schtä - an denne Schtä –
Hab’ ich e Sunndagshouse verrisse!