Ascheberger Sprüch
Verlag: Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg | Jahr: 1971
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Ascheberger Sprüch“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Die Handschuh’
Die Handschuh’
De Glabicher’ Franz werd als Zeige vernumme,
Da muß es halt aach bis zum Schwöre kumme,
Des is ja die Hauptsach’ bei dere Geschicht’,
Un ouhne des Schwöre da gäb’s kä Gericht.
De Richter sagt: »Hebese uff jetz’ die Hand
Un guckese mich an ganz unverwandt!
Die Unwahrheit, wissese, kummt an den Tag,
Drum passese uff un schpreche mer nach: -
Was seh’ ich dann do? ja, potz Element,
Ich glaab’, der hot Handschuh’ gor an de Hend
Ganz blitzblooe Handschuh’ wie nobele Herr’n!
Glei’ zieh’nse se aus! Sou kammer nit schwör’n!«
»Verehrter Herr Rat, des kann ich Eich sage,
E änzig’s Mol hab’ ich blouß Handschuh’ getrage,
’s wor sellemol’, wou ich mei’ Alte geheiert,
Hernachert hab’ ich se in’s Eck gefeiert!
Da lichesee bis an ihr selig End’!
Ich hob’ kä’ Handschuh’, ich hob’ blooe Hend’,
Zwä blitzblooe Kloutsche’, Schtick fer Schtick,
Un schaff’ in de Buntpapierfabrik!«