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Zeittafel

zur Geschichte der vorsokratischen Philosophie

Vorbemerkung. Die folgenden Angaben über die Lebenszeit der griechischen Denker bis Sokrates sind nur ungefähre, da völlig genaue Jahresdaten für keinen von ihnen feststehen.

Thales 624-545

Anaximandros 610-547

Anaximenes 588-524

Pythagoras 580-500

Xenophanes 570-480

Heraklit 535-475

Parmenides, geboren 540 oder 515

Melissas um 440 (Mannesalter)

Anaxagoras 498-428

Empedokles 490-430

Protagoras 485-415 (411)

Gorgias 480-380

Demokrit 470-380

Sokrates 470-399

Literatur

Die beste, mit vorzüglicher wissenschaftlicher Genauigkeit gearbeitete Quellensammlung für unser Gebiet bildet das zuerst 1903 von dem bekannten Berliner Altphilologen Hermann Diels herausgegebene Werk » Die Fragmente der Vorsokratiker. Griechisch und Deutsch« (Berlin, Weidmann, 602 Seiten), das seitdem bereits in 4. Auflage in zwei Bänden erschienen ist. Für den Nichtfachmann genügt jedoch durchaus das kleinere, bei E. Diederichs (Jena) herausgekommene Buch von Wilhelm Nestle, » Die Vorsokratiker, in Auswahl übersetzt« (1908, 2. erweiterte Auflage 1922), das auch mit einer sehr gut orientierenden allgemeinverständlich geschriebenen Einleitung (S. 4-106) versehen ist.

Von zusammenhängenden deutschen Sonderbehandlungen der griechischen Denker vor Sokrates kommen die Fachschriften von Byk (1876) und Göbel (1910) für Anfänger nicht in Betracht. Auch das von Else Schenkl ins Deutsche übersetzte Buch des Engländers John Burnet, Die Anfänge der griechischen Philosophie (Leipzig 1913, 343 Seiten) wird der großen Mehrzahl unserer Leser zu gelehrt philologisch gehalten sein, berücksichtigt auch Demokrit und die Sophisten nicht mehr.

Die ausführlichsten und tiefdringendsten Darstellungen in allgemeinen philosophiegeschichtlichen Werken sind die jeweilig ersten Bände von:

Eduard Zeller, Die Philosophie der Griechen. 1. Auslage 1844, 6. Auslage (von W. Nestle) 1919/20.

Theodor Gomperz, Griechische Denker. 1896. 3. Auflage 1911.

Karl Joël, Geschichte der antiken Philosophie. Tübingen 1921 (990 Seiten).

Dazu kommt das Hand- und Nachschlagebuch von Ueberweg, Grundriß der Geschichte der Philosophie, Bd. I (zuerst 1871), das in seiner elften, von K. Praechter bearbeiteten Auflage (1920) die Vorsokratik auf Seite 50-143 behandelt, wozu noch 24 enggedruckte Seiten des Anhangs (S. 42-66) mit lauter Literaturangaben kommen.

Kürzere Behandlungen des Stoffes findet man in: Ed. Zeller, Grundriß der Geschichte der griechischen Philosophie. 11. Auflage von Lortzing. 1914.

W. Windelband, Geschichte der alten Philosophie. 3. Auflage von Bonhöffer. 1912.

P. Deussen. Die Philosophie der Griechen. Leipzig 1911. 2. Auflage 1919.

E. v. Aster, Geschichte der antiken Philosophie. Berlin 1920.

Leisegang, Griechische Philosophie von Thales bis Platon. Breslau 1922.

K. Vorländer, Geschichte der Philosophie. 6. Auflage 1921. Bd. I, S. 1-69 (in der auch die beste Einzelliteratur zu den einzelnen Abschnitten gegeben wird).

 

Anregend durch Mitphilosophieren der Verfasser sind:

Eugen Kühnemann, Grundlehren der Philosophie. Studien über Vorsokratiker, Sokrates und Platon. Berlin 1889.

W. Kinkel, Geschichte der Philosophie. Bd. i. Gießen 1906. Hönigswald, Die Philosophie des Altertums. München 1917. 2. Aufl. 1924 (nicht für den Anfänger zu empfehlen).

 


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