Am Rande des Abgrundes
Verlag: Verlag von J. Habbel
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Siebentes Capitel. Emmy kehrt zurück.
Gottfried,« sagt Carola etwas schüchtern, »was ists mit Julius?«
»Mit Julius?« fragt dieser, zerstreut von der Zeitung aufblickend, »nichts, denke ich, er sieht gut aus –«
»Nicht als ob ihm etwas fehlte,« unterbricht Carola, »wenigstens nicht an Leib und Leben, aber doch –«
»So, so, Du meinst wohl so etwas wie Herzenskummer?« entgegnet Gottfried lächelnd, »hast recht, Schwesterchen, 's ist mit Julius Livingstone nicht Alles beim Alten.«
Bruder und Schwester haben schon längere Zeit in der sommerlichen Abendfrische des Gartens zugebracht. Julius war ausgegangen, kehrt eben zurück, und Carola begibt sich ins Wohnzimmer, die beiden Freunde allein zu lassen. Doctor Lamare legt die Zeitung weg und beginnt ein Gespräch über Typhus und typhöse Erscheinungen, Julius ist unruhig und zerstreut, aus dem offenen Fenster dringt Carolas süße Stimme, er lauscht der einfachen, innigen Weise, welche die Abendluft an sein Ohr trägt. Sein Herz ist voll zum Ueberquellen, die weiche Stimme scheint ihn des Treubruchs anzuklagen – an der Braut.
Gottfried wird bald genug gewahr, daß sein Gast nicht zum Plaudern gestimmt ist, er horcht gleichfalls, doch nicht so ungetheilt, daß er sich inzwischen nicht allerlei Gedanken gemacht hätte über die seltsame Veränderung, die mit Julius vorgegangen. Woran mag es liegen? sollte Olga daran Schuld sein? der junge Arzt seufzt unwillkürlich bei dem Gedanken, der ihm das reizende Bild seiner Jugendfreundin vorzaubert. Glücklicher Julius, der sie gewinnen soll, und ach, ist er dieses Schatzes würdig? der Mann, dem sie gehört, soll starkmüthig, edel, großherzig und treu – fest sein wie Stahl. Julius ist ein guter Junge, aber um Olga Ventnor zu beglücken –
Der Gesang verstummt. Julius erhebt sich und geht ins Haus.
»Eine wehmüthige Melodie,« sagt er trübe lächelnd, »nehmen Sie zum Dank dafür diese weißen Rosen, Carola, es waren einst Ihre Lieblingsblumen. Sie sehen, ich entsinne mich früherer Tage.«
Gut, daß die Dämmerung die tiefe Glut in Carolas Gesichtchen nicht verrathen kann. Sie begräbt das Antlitz in den süßen Blüten, ein warmer Kuß haucht über dieselben hin.
»Ich werde Ihnen etwas Heiteres singen, wenn Sie es wünschen,« bemerkt sie in der ihr eigenen mädchenhaft scheuen Weise, »ich liebe die Volkslieder, weil sie einfach und wie für meine Stimme geschaffen sind.«
»So einfach, so lieblich, wie für sie geschaffen,« flüstert er träumerisch vor sich hin.
»Soll ich Licht holen?«
»Wenn Sie es wollen, mir ist die Dämmerung unendlich lieber.«
Carola singt ein hübsches Lied mit dem Schlußvers:
»Und er allein soll mein Liebster sein,
Denn wahr ist sein Herz und treu.«
Wahr und treu? sinnt Julius. Ist es ihm gegeben, wahr und treu zu sein? es ist eine edle Eigenschaft, – edele Eigenschaften aber scheinen ihm auf ewig Lebewohl gesagt zu haben.
Fünf Tage sinds, daß er Gottfried Lamare wiedergefunden, fünf kurze, glückliche Tage, in denen er Vergangenheit und Zukunft – Alles vergaß, die holde Gegenwart zu genießen. Nun ists zu Ende. Des letzten Tages Abend breitet seine Schatten über die Erde.
»Bitte, singen Sie: ›Es ist bestimmt in Gottes Rath‹, ich will zu Gottfried hinausgehen und werde das abendlich dunkele Bild und die süße Weise als Andenken mitnehmen bei meinem Scheiden.«
»Bei Ihrem Scheiden?« fragt Carola erschrocken.
»Der Schnellzug wird mich morgen diesem Eden entführen,« antwortet Julius und versucht, zu lächeln, »fünf glückliche Tage habe ich hier verlebt, aber das Glück hat Schwingen, und mein Besuch ist zu Ende. Carola, liebe Carola, glauben Sie mir, ich gehe nicht gerne –«
Er unterbricht sich und eilt aus dem Zimmer. Carola bleibt im Halbdunkel zurück, und wird sich plötzlich bewußt, daß ihr Herz ihn begleiten wird. Sie kämpft die aufquellenden Thränen nieder und beginnt das Lied, das er gewünscht. Ist die Stimme auch leise, es hat bei der traurigen Weise nichts auf sich, und das schnell unterdrückte Schluchzen am Ende übertönen die Schlußaccorde. Sie erhebt sich und schlüpft hinaus in den Garten zu Gottfried und Julius. Auf einem Schemel zu des Bruders Füßen sitzend, fühlt sie die laue Abendluft über sich und schlägt das Auge empor zu den blinkenden Sternen, die aus der Bläue des Firmamentes leuchten. Gottfried legt schmeichelnd die Hand auf das Lockenköpfchen.
»Bist Du müde, Carola? schmerzt Dein Fuß?«
»Ein wenig,« antwortet die seltsam gepreßte Stimme.
Livingstone sitzt schweigend im tiefen Schatten inmitten der schlafenden Blumen, von fern her schimmern die Lichter, ertönt das tausendstimmige Gebrause der Riesenstadt. Mrs. Abbott – seit der Katastrophe nennt sie sich Mrs. Lamare – gesellt sich zu dem schweigenden Kleeblatt. Die ehemalige Anmuth und Schönheit ist ihr geblieben, nur sieht sie jetzt bleicher aus, als in den Tagen des Reichthums.
»Im Dunkeln?« fragt sie lächelnd, »warum geht Ihr nicht ins Haus?«
»Es ist hier sehr angenehm, Mama!« sagt Gottfried und rückt einen Stuhl herbei, »komm, setze Dich zu uns.«
Julius gibt seinen Entschluß kund, morgen das gastliche Haus zu verlassen, Mrs. Lamare und Gottfried bedauern das lebhaft, Carola bleibt stumm.
»So bald schon,« ruft Mrs. Lamare, »wie leid mirs thut!«
»Ich danke Ihnen für diese Worte, Mrs. Lamare, mehr noch für den Ton aufrichtigen Wohlwollens, mit dem sie gesprochen wurden. Darf ich scheidend noch eine Gunst erbitten? ich möchte so gerne, daß Olga Ventnor Carola besuchte.«
Das stumme Kind zu Gottfrieds Füßen zuckt kaum merklich, kein Wörtchen aber kommt über die Lippen.
»Olga?« fragt Mrs. Lamare bewegt, »vergessen Sie nicht, lieber Julius, daß wir mit der Vergangenheit abgeschlossen haben.«
»Weil Sie es wollten, aus keinem anderen Grunde – Olga aber sehnt sich unsagbar, Carola wiederzusehen. Seien Sie großmüthig, sagen Sie, daß sie kommen darf.«
»Ich wüßte nicht, weshalb sie nicht sollte,« entgegnet Gottfried langsam, »aber es ist das Gefühlssache meiner Mama, die Frage kann nur von ihr entschieden werden. Wünscht Miß Ventnor wirklich, uns zu sehen?«
»Kannst Du fragen, Lamare? wahrlich Du bist ungerecht gegen Deine Freunde.«
»Du bist ein treuer Ritter Deiner Dame!« lacht Gottfried etwas gezwungen, »nun, ist eine Gratulation verfrüht, oder würde sie ein Ding der Vergangenheit berühren?«
Heiße, peinliche Röthe flammt in Carolas Wangen, das junge Herz pocht zum Zerspringen.
Livingstone streift die Asche von der Cigarre.
»Denkst Du an eine Verlobung zwischen mir und Olga?« fragt er nach kurzer Pause, »dann bedarf es keiner Gratulation, wir sind nicht verlobt, werden es nie sein.«
»Aber ich dachte doch, die Verbindung wäre längst beschlossene Sache,« äußert Mrs. Lamare erstaunt, »man glaubte, die Familien hätten ein Uebereinkommen getroffen –«
»In Folge dessen ich auch meine Werbung anbrachte,« unterbricht Julius lachend, »Olga aber lehnte ab und bewahrt Herz und Hand einem Würdigeren.«
»Und dieser Würdigere?«
»Ist bis jetzt eine mystische Persönlichkeit, für uns wenigstens, sicherlich aber taucht er einmal auf, Olga wird ihn mit stoischer Ruhe erwarten, und sollten zwölf Jahre darüber hingehen. Ich bin ganz entschieden nicht der Rechte.«
Es entsteht eine Pause.
»Also hat er um sie geworben und wurde abgewiesen,« denkt Carola, »abgewiesen! wie sonderbar.«
»Es haben wohl schon viele um sie geworben?« fragt Mrs. Lamare, »sie muß sehr schön sein.«
»Sie hat ein Antlitz, wie man es nur im Traum oder auf Bildern sieht,« entgegnet Julius, jedoch ohne die geringste Begeisterung, »aber Sie werden sie ja selbst sehen. Sagen Sie nur, daß Sie es gestatten. Olga wird nur zu glücklich sein, bei Ihnen zu weilen.«
»Und könnten wir schwach genug sein, es nicht zu gestatten? bringen Sie Prinzeßchen Olga, es ist lieb von ihr, daß sie so lange unser gedachte.«
»Fünf Jahre sind nicht sehr lang, Mrs. Lamare, selbst fünfzig dürften nicht hinreichen, Sie aus dem Gedächtniß zu verdrängen.«
Mrs. Lamare lächelt.
»Sie bleiben sich immer gleich, lieber Julius, haben immer ein angenehmes Wort auf den Lippen. Hörst Du, Carola, Olga wird kommen.«
»Ich freue mich sehr darauf, Mama.«
»Wie, so ruhig? bist doch sonst so leicht enthusiasmirt. Was fehlt Dir, Kind? schmerzt Dein Fuß?«
»O nein, Mama.«
Carola sinnt und grübelt.
»Wenn Julius nicht Olgas willen traurig ist, weshalb dann?«
»Wir hatten noch eine andere Freundin in jener Zeit,« sagt Doctor Lamare nach längerer Pause, »vielleicht bist Du auf Deinen Wanderungen auch ihr begegnet, ich meine Emmy.«
Der Name kommt so unerwartet, daß er Alle seltsam berührt. Julius ists, als ströme alles Blut nach dem Herzen.
»Was bringt Dich zu der Vermuthung?« fragt er ohne Befangenheit, »ja, ich bin Emmy begegnet.«
Ein Ruf des Erstaunens aus Aller Munde.
»Du weißt, wo sie ist?« fragt Gottfried, der sich rasch erhoben, »endlich, Mutter, hörst Du? endlich!«
»Ich weiß, wo sie ist,« antwortet Julius, verwundert über die ungewöhnliche Aufregung, »ist denn so etwas Außerordentliches daran?«
»Du mußt wissen, daß ich in all den Jahren sie suchte und suchen ließ ohne jedweden Erfolg. Und Du wußtest die ganze Zeit, wo sie sich aufhielt?«
»Nein, nur die letzten zwei Monate,« entgegnet Julius beklommen. Was würden die Freunde sagen, wüßten sie Alles!
»Gegenwärtig in New Port. Warum berührt Dich die Sache? wohl weiß ich –«
»O Du weißt nichts, lieber Junge, nichts von der Sachlage. Es ist meines Daseins wichtigste Aufgabe, Emmy zu finden. Hoffentlich ist sie wohl und glücklich mit Black?«
»Wohl ist sie und vielleicht auch glücklich, aber weder mit Black noch einem Anderen.«
»Sie ist doch mit Black durchgegangen?«
»Ja, aber auch ihm durchgegangen.«
»Also ist das Gerücht wahr? sonderbares Mädchen, Wildfang! was ist aus ihr geworden? sie hatte wohl viel auszustehen?«
»Daß ich nicht wußte. Sie fand Freunde und Gönner, und hat sich zu Ruhm und Vermögen emporgeschwungen. Ein »Wildfang« ist sie nicht mehr. Sie erscheint als Dame, ist die Güte, die Liebenswürdigkeit, die Anmuth selbst.«
Er spricht mit Wärme, sein hübsches Gesicht erglüht im Dunkel.
»Gott sei Dank'« flüstert Mrs. Lamare leise.
Doctor Lamare scheint tief bewegt.
»Ich bin glücklicher darüber, als sich sagen läßt,« äußert er. »Daß die Grundelemente eines edelen Charakters vorhanden waren, fühlte ich beim ersten Zusammentreffen mit dem armen Kinde, aber sie waren verkümmert, schier erstickt. Erzähle uns Alles, Julius, Du ahnst nicht, wie sehr uns Emmys Geschick interessirt.
Und Julius entspricht dem Wunsche. Draußen in der stillen, duftenden Sommernacht erzählt er die Geschichte der Flucht, der Angst, der Mühen und des endlichen Sieges. Emmy hat sie ihm einfach mitgetheilt, wie sie dieselbe durchlebt. Er aber erzählt sie mit dem Pathos eines leicht erregbaren Gemüthes, beleuchtet Emmys Großmuth, ihre Güte, ihre Milde gegen Alle, die arm sind und dulden.
»Gleich einer Fürstin theilt sie ihre Gaben aus,« schließt er, »ihres Herzens heißester Wunsch aber ist, Sie Alle wiederzusehen, das weiß ich.«
»O bringen Sie uns Emmy,« ruft Mrs. Lamare, Thränen im Auge, »bringen Sie sie uns so bald als möglich! kannst Du nicht mitgehen, Gottfried?«
»Mein Beruf erlaubt es nicht, es ist auch nicht nöthig, Julius wird sie uns bringen. Heute aber noch will ich ihr schreiben. Du hast uns einen Dienst erwiesen, Julius, für den wir Dir zeitlebens danken. Jetzt ist Dirs noch unklar, bald aber wirst Dus erfahren.«
Sie verlassen den stillen Garten, auf den der sommerliche Sternenhimmel niederblickt, und begeben sich ins Haus. Sie trennen sich. Julius nimmt Carolas Hände in die seinen, das bittere Wort: »Lebewohl!« wird gewechselt. Julius Livingstones Besuch ist zu Ende.
* * *
»Ein Herr wünscht Sie zu sprechen, Miß Wild,« meldet das Kammermädchen und überreicht Emmy eine Karte. Tiefe Röthe flammt im Antlitz der Sängerin auf, Julius kommt. Eine Woche ist seit der Mittheilung verflossen, die Tony Sleaford ihr gemacht, und noch hat sie keinen Schritt gethan, die Sache ins Klare zu bringen. Worauf wartet sie? sie weiß es kaum. Wahrscheinlich auf Livingstones Rückkehr. Nun ist er da. Sie erhebt sich rasch und geht in den Salon. Julius eilt mit ausgestreckten Händen ihr entgegen.
»Sie erwarteten mich kaum so bald?« sagt er nach dem ersten Willkomm. »Sie ahnen auch nicht, wen ich getroffen.«
Lächelnd blickt sie in Julius' freudestrahlendes Gesicht.
»Carola, Gottfried und Mrs. Lamare, ich bin die ganze Zeit bei ihnen gewesen. Kann mirs denken, daß Sie staunen. Sie hätten auch sehen sollen, wie sie sich freuten, als sie erfuhren, ich wüßte um Ihren Aufenthalt. Seit Jahren haben sie Sie gesucht und nicht gefunden. Sie leben in einer Vorstadt New Yorks in größter Zurückgezogenheit, Gottfried übt seinen ärztlichen Beruf mit ganzer Seele aus. Hier habe ich einen Brief von ihm.«
Emmy nimmt den umfangreichen Brief und blickt gerührt auf die klare, feste Männerhand.
»Gott sei Dank!« flüstert sie, »nun ist meines Herzens innigster Wunsch erfüllt. Aber auch Ihnen danke ich, Julius, daß Sie mir solch frohe Kunde gebracht. Sie waren also die ganze Zeit bei Abbotts?«
»Meine Mutter war nach Saratoga abgereist,« entgegnet er etwas hastig, »natürlich folge ich ihr nun dahin. Ich komme mir wahrhaftig vor wie Japhet, der seinen Vater sucht, habe schier ebenso viel Erfolg.«
»Bitte, reisen Sie nicht nach Saratoga,« fleht Emmy und legt die Hand auf seinen Arm, »wenigstens jetzt nicht, warten Sie noch eine Weile. Erzählen Sie mir von Carola, ist sie hübsch?«
Ein rascher Blick fliegt zu ihm hinüber.
»Und Mrs. Abbott?«
»Schön wie ehedem, aber minder kalt und stolz. Gottfried ist der Alte. Nicht wahr, Sie besuchen sie sofort?«
»Ich werde mich morgen zu ihnen begeben.«
»Und darf ich Sie begleiten? sobald ich Sie hingebracht, fahre ich nach Lockport, auch Olga in Kennntniß zu setzen, daß die alten Freunde gefunden sind. «
»Gewähren Sie mir die Bitte, sich unverzüglich zu Olga zu begeben, mich allein reisen zu lassen. Weshalb sollt' ich das nicht können?« Sie lacht und blickt mit leuchtenden Augen auf ihn. »Bin ich etwa nicht selbstständig genug? und, Julius, bitte, verrathen Sie Ihrer Cousine so wenig etwas von unserem Geheimniß als Ihrer Mutter, – verrathen Sie es Niemand, bis ichs erlaube.«
»Aber, Emmy!« beginnt er ungestüm.
Sie weiß ihn zu beschwichtigen, die erwünschte Zusicherung des Schweigens zu erhalten. Am folgenden Tage reist Emmy ab – allein. Julius nimmt den nächsten Zug nach Lockport.
Werden Olga und Emmy bei der Familie Lamare zusammentreffen? in welcher Weise? wird Olga unnahbar sein wie ein frostiges Sterngebilde? und warum liegt es Gottfried und Mrs. Lamare so sehr am Herzen, Emmy zu finden?
Am Abende des gleichen Tages hält ein Wagen vor dem kleinen Garten, der zu Mrs. Lamares Behausung führt. Man hat sie nicht so schnell erwartet. Nur Mrs. Lamare ist zu Hause. Sie sieht eine hohe, schlanke Gestalt den Kiesweg entlang eilen, das Haus betreten und mit kaum unterdrücktem Schluchzen vor ihr niedersinken.
»Mrs. Abbott, ich bins!« ruft die wohlbekannte Stimme. »O, meine theure, beste, mütterliche Freundin! blicken Sie mich freundlich an! verzeihen Sie der wilden Emmy, die zu Ihnen zurückkehrt!«