Lafontaines Fabeln
MeistgelesenVerlag: Georg Bondi | Jahr: 1913 | Übersetzer: Ernst Dohm
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Lafontaines Fabeln“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
13. Die Henne mit den goldnen Eiern
Alles verliert Habgier, weil alles sie begehrt.
Das wird durch jenen uns gelehrt,
Der, wie die Fabel sagt, von seiner Henne täglich
Gelegt bekam ein goldnes Ei.
Er meinte, daß ein Schatz in ihrem Leibe sei;
Er würgt und öffnet sie und sieht, enttäuscht gar kläglich,
Daß eine Henne sie wie all' die andern war.
So ward er durch sich selbst des besten Schatzes bar.
'ne Lehre, die sich merken sollten
Die Herren Gründer! Ach, wie viel – daß Gott erbarm' –
Wurden in letzter Zeit von heut zu morgen arm,
Weil sie zu schnell reich werden wollten!