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Das Teutsche Dichterroß

von Hanns Theodor Wilhelm Freiherr von Gumppenberg

Verlag: Verlag Georg D. W. Callwey | Jahr: 1918

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Kapitel 8

Das Galgenlied

(In der kalten Hopserweis)

Die Nacht ist trüb und trostlos,
Die Nacht ist schaurig und stumm;
Wir seufzen und ringen die Hände,
Und stolpern klagend herum.

Es spielt auf der Galgenwiese
Der gelbe Mondenglanz,
Dort knixen und hopsen die Geister
Im quirlenden Nebeltanz.

Feinsliebchen, wir wollen uns hängen.
So wie es der Liebe Brauch:
Und morgen Nacht, Feinsliebchen,
Da knixen und hopsen wir auch.

Nach Heinrich Heine