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Trojas Schlachtenbesinger, du trefflicher Lollius, hab' ich, Weil du Beredsamkeit übtest in Rom, zu Präneste gelesen: Der, was schön, was häßlich, was nützlich sei und was unnütz, Faßlicher sagt und besser, wie selbst Chrysippus und Krantor. |
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5 | Warum solches ich glaube, wann nichts dich störet, vernimm jetzt.
Jenes Gedicht, das meldet, wie lang' um die Liebe des Paris |
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10 | Paris darauf? Der ruft, daß, Thron sich zu retten und Wohlstand, Keiner ihn nötigen soll. Hier sucht mit Emsigkeit Nestor Zwischen des Peleus Sohn den Vergleich und zwischen des Atreus. Doch den brennet die Lieb', und Zorn den, gleich wie den andern. Was unkluge Gebieter versehn, das büßen die Völker. |
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15 | Durch Aufwiegelung, Frevel, Betrug, durch Zorn und Begierde, Drinnen sowohl wird gefehlt in Ilios Mauren. wie auswärts. Wiederum, was Tugend vermög' und männliche Weisheit, |
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20 | Städt' umher und Sitten ersah und weit durch die Meerflut, Heimkehr suchend sich selbst und den Seinigen, viel der Bedrängnis Tapfer bestand, nie untergetaucht von der Woge des Schicksals. Kund sind dir der Sirenen Gesäng' und die Becher der Circe. Hätt' er samt den Genossen in thörichter Gier sie geleeret, |
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25 | Sklavisch der Buhlerin hätt' er gefröhnt, ehrlos und verstandlos, Hätte gelebt unrein, wie ein Hund, wie ein Schwein in dem Kote. Wir sind Nullen des Schwarms, Feldfrucht zu verzehren geschaffen, Wir der Penelope Freier und Wüstlinge, wir des Phäaken- Königes zarte Gesellen, die Haut nur zu pflegen beschäftigt, |
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30 | Denen es Seligkeit war, in die Mitt' hinschlafen der Tag' und Bei der Zither Getön' zur Ruh einwiegen die Sorge. Mord zu verüben an wem, stehn oftmals Räuber bei Nacht auf: |
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35 | Und wenn nicht vor Tage du Buch und Kerze verlangst, nicht Fleißig den Sinn anstrengst im Betrieb anständiger Dinge, Schlaflos wirft du von Neid und Liebe gepeiniget. Wie doch? Was dein Auge verletzt, das enthebst du schleunig, und was dir Naget das Herz, des Heilung verschiebst du zum anderen Jahr hin? |
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40 | Halb vollendete schon, wer mutig begann; sei getrost klug; Frisch an das Werk! Wer die Stunde gerecht zu leben hinaussetzt, Solcher harrt, wie der Bauer, bis erst abfließe der Strom; doch Strömet er und wird strömen in ewig rollendem Fortlauf. Aber gesucht wird Geld, und, um künftige Erben, ein reiches |
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45 | Eh'weib, auch urwildes Gehölz mit dem Pfluge gezähmet. Wem, was genug ist, gab das Geschick, nichts weiteres wünsch' er. Nicht ein Haus und Gefilde, noch Erz und Haufen des Goldes, Konnten den krankenden Leib dem Eigener lösen vom Fieber, Noch von der Sorge das Herz. O gesund muß sein der Besitzer, |
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50 | Der recht denkt zu genießen des eingesammelten Gutes, Wen Furcht quält und Begier, dem hilft so Haus und Besitztum, Wie Blödäugigen hilft ein Gemäld', und dem Zipperlein Bähung, Oder die Zither dem Ohr, das schmerzt von gesammeltem Unrat. Ist nicht rein das Gefäß, was hinein du gießest, versauert. |
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Achte die Lüste gering; es betrügt schmerzkostende Wollust. |
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60 | Ungeschehn bald wünscht er, was Schmerz ihm geraten und Unmut, Als er zu raschem Vergelt hinflog voll brennender Rachgier. Zorn ist ein Schauer von Wut. Du lenke das Herz, denn gehorcht's nicht, Herr wird's: dies mit dem Zaun, dies dir mit der Kette gebändigt! Zart noch bildet das Roß von gelehrigem Nacken der Meister, |
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65 | Wege zu gehn, die der Reiter verlangt. Der erwachsende Jagdhund Muß in dem Hof' anbellen die ausgepolsterte Hirschhaut, Eh' er den Feldzug macht im Gehölz. Nun sauge du, Jüngling, Worte mit lauterer Brust; nun beut dich den Besseren folgsam. Ward einmal er getränkt noch neu. die Gerüche bewahrt er |
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70 | Lange, der Topf. Ob jetzo du säumst, ob rüstig vorangehst; Nicht des Langsamen harr' ich und nicht Voreilende dräng' ich. |