Arien und Bänkel aus Altwien
MeistgelesenVerlag: Insel-Verlag zu Leipzig | Jahr: 1914
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Arien und Bänkel aus Altwien“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Mein warum seynd dann die Bußerl so rar?
Mein warum seynd dann die Bußerl so rar,
Kein Busserl das ist ja nit Centen schwer,
Kann mirs ja nicht bilden ein,
Was muß ein Bußerl seyn,
Macht ja so vergnügt, so vergnügt,
Wenn man eins kriegt.
Weil selbst die Lieb hat die Busserl dictirt,
Und auch vor Lieblichkeit 's Hönig spendirt,
Als was mein Herz entzückt
Und mir die Seel obsiegt,
Was man nicht kennen kann, kennen kann,
S Bußerl zeigts an.
All meine Gedanken die stehen zu ihr,
Viel Seufzer und Bußerl die schick ich zu dir,
Wenn ich mich gib zur Ruh,
Und schließ die Augen zu,
So traumt mir stets von dir, stets von dir,
Mein liebes Kind.
Möcht ich wohl wissen und was dir denkst,
Und daß d'mir mein Herzerl aufs neu wiederum kränkst,
Möcht wissen wohl warum,
Daß ich soll bitten drum,
Busserl mein liebes Kind, liebes Kind
D' Herzerln zsamm bind.
Weil mir mein Schazerl ihr Herze verehrt,
So geb ich ihr Busserl all duzetweis her,
Wann sie mir a ains giebt,
So weiß i daß mi liebt,
Weiß wanns mir das abschlagt, das abschlagt,
Daß mich nicht mag.