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Klaus Groth: Gedichte

von Klaus Groth

Verlag: R. Voigtländers Verlag | Jahr: 1906

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Kapitel 3

Min Jehann.

(Des Dichters Bruder)

Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann,
do weer de Welt so grot!
Wi seten op den Steen, Jehann,
weest noch? bi NawersSot.
An Hebenseil de stille Maan,
wi segen, wa he leep,
un snacken, wa de Himmel hoch
un wa de Sot wil deep.

Weest noch, wa still dat weer, Jehann?
Dar röhr keen Blatt an Bom.
So is dat nu ni mehr, Jehann,
as höchstens noch in Drom.
Och ne, wenn do de Scheper sung
alleen int wide Feld:
Ni wahr, Jehann? dat weer en Ton!
De eenzige op de Welt.

Mitünner inne Schummertid
denn ward mi so to Moth.
Denn löppt mi't langs den Rügg so hitt,
as domals bi den Sot.
Denn dreih ik mi so hasti üm,
as weer ik nich alleen:
Doch allens, wat ik finn, Jehann,
dat is – ik sta un ween.