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Klaus Groth: Gedichte

von Klaus Groth

Verlag: R. Voigtländers Verlag | Jahr: 1906

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Kapitel 18

Abendfreden.

De Welt is rein so sachen,
as leeg se deep in Drom,
man hört ni weenn noch lachen,
se's lisen as en Bom.

Se snackt man mank de Blaeder,
as snack en Kind in Slap,
dat sünd de Wegenleder
vaer Köh un stille Schap.

Nu liggt dat Dörp in Dunkeln,
un Newel hangt dervaer,
man hört man eben munkeln,
as keem't vun Minschen her.

Man hört dat Veh int Grasen,
un allens is en Fred,
sogar en schüchtern Hasen
sleep mi vaer de Föt.

Das wul de Himmelsfreden
ahn Larm un Strit un Spott,
dat is en Tid tum Beden –
Hör mi, du frame Gott!