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Klaus Groth: Gedichte

von Klaus Groth

Verlag: R. Voigtländers Verlag | Jahr: 1906

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Kapitel 22

Dein blaues Auge

Dein blaues Auge hält so still,
Ich blicke bis zum Grund.
Du fragst mich,
Was ich sehen will?
Ich sehe mich gesund.

Es brannte mich ein glühend Paar,
Noch schmerzt, noch schmerzt das Nachgefühl:
Das deine ist wie See so klar
Und wie ein See so kühl.