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Titus Livius: Römische Geschichte

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von Titus Livius

Verlag: Friedrich Vieweg Verlag | Jahr: 1821 | Übersetzer: Konrad Heusinger

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Kapitel 158

Drei und vierzigstes Buch.

Jahre Roms 581 – 583.

323 Inhalt des drei und vierzigsten Buchs.

Einige Prätoren, die in der Verwaltung ihrer Statthalterschaft Geiz und Grausamkeit gezeigt hatten, werden verurtheilt. Publius Licinius Crassus erobert in Griechenland als Proconsul mehrere Städte, und plündert sie auf eine grausame Art. Deswegen werden die Gefangenen, die er zu Sklaven verkauft hatte, nachher durch einen Senatsschluß wieder frei gegeben. Eben so behandeln auch die Befehlshaber Römischer Flotten die Bundsgenossen in manchen Stücken mit Härte. Ferner enthält dies Buch die glücklichen Unternehmungen des Königs Perseus gegen Thracien und seine Siege über die Dardaner und IllyricumDaß die cursiv gedruckten Worte eine Unwahrscheinlichkeit enthüllen, und dem Livius (Cap. 18. 19. 20.) widersprechen, haben Crevier und schon Perizonius erinnert., wo Gentius König war. Der in Spanien vom Olonicus erregte Aufstand legt sich sogleich, als dieser getödtet wird. In dem von den Censorn abgelesenen Verzeichnisse der Mitglieder des Senats steht Marcus Ämilius Lepidus oben an.