← Zurück zur Startseite

Gesta Romanorum. Zweite Hälfte

von Johann Georg Theodor Gräße

Verlag: Verlag von Richard Löffler | Jahr: 1905 | Übersetzer: Johann Georg Theodor Gräße

Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:

Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:

Wie verwende ich eine EPUB-Datei?
Kapitel 9

Hundertundachtundvierzigstes Capitel. Wie die Sünde hier oder dort bestraft werden wird.

Aulus Gellius erzählt vom Amon, daß dieser Mann, welcher sehr reich war und aus seinem Lande in ein anderes übersetzen wollte, ein Schiff miethete. Allein die Schiffer wollten ihn seines Geldes wegen umbringen, er erlangte jedoch von ihnen, daß er den Delphinen zu Ehren, welche sich am Gesange des Menschen ergötzen, ein Lied anstimmen durfte. Als man ihn aber nachher in's Meer warf, da fing ihn ein Delphin auf und trug ihn an's Land, und während ihn die Schiffer für todt hielten, verklagte er sie zu Lande bei ihrem Könige, worauf sie vor denselben gebracht, überführt und verurtheilt wurden.