Gedichte
Verlag: F. A. Brockhaus | Jahr: 1874
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Gedichte“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
20.
Die letzte Strophe ist unvollständig, deshalb hier ausgelassen.
(An die Zeit.)
Göttin, deren Macht und Stärke
Alles in der Welt regiert
Und die größten Wunderwerke
Bald zerstöret, bald gebiert,
Und von der wir alle Gaben,
Selbst auch Grab und Windel haben.
Deiner Gnade, die ich brauche,
Opfert jetzt, du edle Zeit,
Mein Verlangen nicht mit Rauche,
Noch mit Blut und Grausamkeit,
Sondern mit ergebnen Zähren,
Die ein reines Herz erklären.
Frage nicht, warum ich weine,
Denn mein Abschied rückt heran,
Und du kennst vorlängst die Meine,
Die ich kaum vermissen kann,
Seit ihr Umgang und ihr Küssen
Mir den Schulstaub noch versüßen.