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Gottlieb Wilhelm Rabeners Satiren

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von Gottlieb Wilhelm Rabener

Verlag: Verlag der Dyckischen Buchhandlung | Jahr: 1764

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Kapitel 169

Kapitel 169

Gnädiger Herr,

Dieselben erhalten durch meinen Ladendiener den Auszug für die ausgenommenen Stoffe, und andre Waaren. Es wird Ihnen nicht schwer fallen, die kleine Post an 600 Thlr. zu bezahlen. Meine Freunde haben mir gerathen, es gerichtlich zu suchen, weil ich so oft vergebens darum bitten müssen. Es würde mir leicht seyn, es auszuführen, da Sie die Rechnung schon unterschrieben haben; ich will es aber nicht gern thun, um Ihnen das Vergnügen zu lassen, daß Sie Ihre gegebene Cavalierparole ohne richterlichen Zwang erfüllen. Ich bin mit unveränderter Ehrfurcht

Ew. Gnaden u. s. w.