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Gottlieb Wilhelm Rabeners Satiren

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von Gottlieb Wilhelm Rabener

Verlag: Verlag der Dyckischen Buchhandlung | Jahr: 1764

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Kapitel 168

Antwort.

Mein Liebster Herr R – – –

Es ist billig, Sie sollen bezahlt werden. Längstens auf den Freytag früh. Bis dahin haben Sie noch Geduld. Ich soll morgen Geld haben, das mir ein guter Freund schuldig ist. Sie haben mir als ein ehrlicher Mann gedient, und ich habe den Willen, als ein ehrlicher Mann zu bezahlen. Ich bin mit meinem Pachter unglücklich gewesen, es wäre sonst schon vor der Messe geschehn. Waren es nicht Louis blanc, die Sie mir vorstreckten? Ich glaube, ja; gut, Sie sollen Sie haben oder doch wenigstens das Agio. Was thun sie gegen Maxdor? Schicken Sie nur auf den Freytag früh zu mir, und den Wechsel mit. Ich werde Ihre gefällige Nachsicht niemals vergessen, und Ihnen dienen, wo ich kann. Leben Sie wohl.

N. S. Können Sie einen holländischen Brief auf 500 Thlr. brauchen?