← Zurück zur Startseite
Clemens Brentano: Gedichte
MeistgelesenJahr: 2017
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Clemens Brentano: Gedichte“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Kapitel 131
Kapitel 131
| Was reif in diesen Zeilen steht, Was lächelnd winkt und sinnend fleht, Das soll kein Kind betrüben, Die Einfalt hat es ausgesäet, Die Schwermut hat hindurchgeweht, Die Sehnsucht hat's getrieben; Und ist das Feld einst abgemäht, Die Armut durch die Stoppeln geht, Sucht Ähren, die geblieben, Sucht Lieb', die für sie untergeht, Sucht Lieb', die mit ihr aufersteht, Sucht Lieb', die sie kann lieben, Und hat sie einsam und verschmäht Die Nacht durch dankend in Gebet Die Körner ausgerieben, Liest sie, als früh der Hahn gekräht, Was Lieb' erhielt, was Leid verweht, Ans Feldkreuz angeschrieben, O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb', Leid und Zeit und Ewigkeit! |