Alexander Schöppner: Bayrische Sagen
MeistgelesenVerlag: Verlag Lothar Borowsky | Jahr: 1979
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Alexander Schöppner: Bayrische Sagen“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Rosenheims Name
Die Sage behauptet ernsthaft, daß Rosenheim seinen wohlriechenden Namen von den vielen Rosen erhalten habe, die dort wild gewachsen seien. Die Römer, die in der Gegend von Rosenheim Niederlassungen gründeten, bedurften der Rosen zur Zierde der Tafeln, zur Weichlichkeit der Betten, zur Würze der Getränke. Sorgfältig mag die Lieblingsblume gepflegt worden sein, und als die Römer vertrieben wurden, wucherte sie von selbst fort und bildete einen »Rosenhain«, woraus nachmals Rosenheim geworden ist, das zum ewigen Gedächtnis eine gefüllte weiße Rose im roten Feld führt.
Andere wollen dem »Rosenhain« die nicht so lieblich duftende »Roßweide« entgegensetzen.