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Alexander Schöppner: Bayrische Sagen

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von Alexander Schöppner

Verlag: Verlag Lothar Borowsky | Jahr: 1979

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Kapitel 475

Der Berg bei Hohenburg

Im Jahre 1335 begaben sich etwa zwanzig Bürger von Amberg in einen hohlen Berg bei Hohenburg und gingen 900 Klafter tief hinein. Sie sahen darin – doch alles nur im Finstern – viele seltsame Sachen, wie Paläste, Bilderwerk, Plätze, rauschende Wasser, fließende Brunnen, große Riesengebeine und unverweste Leichname.

Einer von ihnen kehrte aus Furcht zurück, und kam halbtot wieder ans Tageslicht. Ein anderer wurde von einem Weib mit einem Stein beworfen, wodurch er beinahe blind wurde.

Nach acht Stunden, als sie nicht weiterkommen konnten, kehrten sie um und erblickten totenbleich das ersehnte Tageslicht wieder.