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Alexander Schöppner: Bayrische Sagen

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von Alexander Schöppner

Verlag: Verlag Lothar Borowsky | Jahr: 1979

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Kapitel 1029

Die eisernen Karten

Zwischen Witzmannsberg in Oberfranken und Schloß Hohenstein bei Coburg ist ein Steinbruch, der das Drudenloch genannt wird. Es soll sich hier ein Gang befunden haben, den die Ritter vom Hohenstein benutzten, wenn sie flüchten mußten. Man glaubte, daß die Pöpelsträger (Banner böser Geister) ihre scheußliche Last hierhergebracht hätten; deshalb wäre das Loch von vielen Pöpeln oder bösen, verbannten Geistern bewohnt worden, die um einen steinernen Tisch gesessen und mit eisernen Karten gespielt hätten, so daß die sich Nähernden das Glitschen der Karten auf der Steinplatte deutlich vernommen hätten.