Für d'Chinderstube
MeistgelesenVerlag: Verlag am Orell Füssli & Cie.
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Für d'Chinderstube“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Kapitel 63
De Chämifäger.
Nei lueg men au de schwarze Ma
Mit siner närsche Rustig a!
He, Chämifäger wart e chly,
Wo gumpist au so weidli hi? –
Und wien er au so fründtli lacht
Und gar en artigs Gsichtli macht;
Und Locke hät er tusigs nett,
Er tuet, als ob er tanze wett;
Nei lueg men au de Blätz am Chnü –
Gäll d'Hose sind verrisse gsy,
Will d's Chämi uuf und abe schlüfst
Und dobe lustig singst und pfyfst?
Häst eigeli es Chindli gherzt
Und sini rote Bäggli gschwerzt;
Drum lachst jetz au so schadefroh
Und laufst mit Sack und Pack dervo.
Gäll, Chämifäger, schwarze Ma,
Du hest en guete Tagloh gha,
Drum machst jetz au so gschwindi Bei
Und treist es Freuderüüschli hei.
Laufst öppe gar de Chinde nah,
Händ s' gmeint, du seisch de Bölima?
Die Grete, die, o je, o je
Händ na kän Chämifäger gseh!
Ihr dumme Chind, händ gueti Rueh!
Was wett er au de Chinde tue! –
Gäll, Chämifäger, 's isch scho guet,
Wänn dir nu Niemer Öppis tuet?