Für d'Chinderstube
MeistgelesenVerlag: Verlag am Orell Füssli & Cie.
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Für d'Chinderstube“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Kapitel 24
De Guoni.
Was meinist, Spitz, de möchtist au?
Ja, gäll, du bist nüd dumm!
Wänn d' amen Ort es Süppli gschmöckst,
Da tuest di hurtig um.
Wänn d' nu es bitzli warte magst,
So chunnt 's dänn au a dich.
Du bist en fule Pelz. Was meinst,
Wänn d'schaffe müescht wie ich?
I ha mi Docke umme treit,
Si hett suust fürchtig gschraue,
Und 's Gwändli hann ere gwäsche alls,
De chasch es det na gschaue.
Ja, wämm mer so es Chindli hät,
Vergaht eim 's Ummelige.
Jetz mueß i meine, was i heb,
Daß' nu e chly tuet schwige.
Ja, das ist anders, Spitzi, mei,
So schaffe und so z'wärre,
Als wemm mer cha spaziere gah
Und umestah wie d' Herre.
So ietz, schläck uus! Da häst no grad
Es Mümpfeli us der Täsche.
'S ist guet, daß d' keini Chleidli bruuchst,
Sunst müeßt i s' au na wäsche.
H. Rüegg, (Zürich).
*