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Gedichte

von (Karl) Theodor Körner

Verlag: Gustav Hempel

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Kapitel 13

Wechsel

1.

Wenn der Knabe geträumt von künftiger Großthat, so jauchzt er,
Kindlich schwärmend: Wie wird Vater und Mutter sich freun!

2.

Muthig und still wirft der Jüngling den glühenden Sinn auf das Eine,
Und in jeglichen Traum webt er der Lieblichen Bild.

3.

Doch mit ernsterem Blick tritt der Mann in die Stürme des Schicksals,
Und des Ruhmes Gewalt lockt ihn zum Ziele der Bahn.

4.

Aber der Greis – er knüpft seine Welt an das dämmernde Jenseits,
Und sein sterbender Blick segnet die Träume der Brust.