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Gottlieb Wilhelm Rabeners Satiren

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von Gottlieb Wilhelm Rabener

Verlag: Verlag der Dyckischen Buchhandlung | Jahr: 1764

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Kapitel 134

Kapitel 134

Hochzuehrender Onkel,

Es ist mir, wie Sie aus innliegender Abschrift sehen werden, von dem Herrn R. – – ein Vorschlag zu einer Heirath gethan worden. Da auf dieser Wahl mein ganzes zeitliches Glück beruht; so sehe ich mich genöthiget, den guten Rath eines Mannes zu suchen, welcher die Welt so wohl kennt, als Sie, und von dessen gütiger Vorsorge ich so überzeugt bin, als von der Ihrigen. Sie haben als Onkel die Gewalt mir zu befehlen; und desto williger werde ich Ihnen bey dieser Gelegenheit folgen, da ich Ihnen mit nichts als mit der Bitte beschwerlich falle, mir Ihren guten Rath zu ertheilen. Ich bitte. die Antwort zu beschleunigen, und verharre &c.