← Zurück zur Startseite

Die Facezien des Poggio Fiorentino

Meistgelesen

von Gian Francesco Poggio Bracciolini

Verlag: Georg Müller | Jahr: 1906 | Übersetzer: Hanns Floerke

Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:

Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:

Wie verwende ich eine EPUB-Datei?
Kapitel 69

67. Sehr witzige Bemerkung eines Jünglings.

Es klagte einmal eine Bäuerin, daß ihre Gänse in schlechtem Zustande seien, sie müßten durch die Worte einer Nachbarin verhext worden sein, die sie gelobt hatte, ohne hinzuzufügen: »Gott segne sie!«, wie das Volk zu sagen pflegt. Da sagte ein junger Mensch, der diese Klagen hörte: »Nun begreife ich, warum es meinem Piephähnchen schlecht geht, und warum es in 70 letzter Zeit so schwach geworden ist. Dieser Tage hat man es gelobt, aber keinen derartigen Segenswunsch hinzugefügt – ich glaube jetzt bestimmt, daß es verhext ist, weil es seitdem den Kopf nicht mehr erhoben hat. Sprich also, bitte, deinen Segen darüber, damit es seine frühere Kraft wiedergewinne!«