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Die Facezien des Poggio Fiorentino

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von Gian Francesco Poggio Bracciolini

Verlag: Georg Müller | Jahr: 1906 | Übersetzer: Hanns Floerke

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Kapitel 182

180. Von einer Frau, die sich gelobt glaubte, als man ihr sagte, sie habe eine sehr weite Öffnung.

Eine verheiratete Frau aus Siena lag mit einem Liebhaber im Bette. Als dieser nach dem Akte, um ihr einen Tort anzutun, sagte, er habe niemals bei einer andern eine so weite Scheide gefunden, glaubte sie das als Lob auffassen zu müssen und erwiderte: »Zu liebenswürdig von dir, das zu sagen, ich verdiene es aber gar nicht. O, wenn es doch so wäre, wie du gesagt hast, ich würde mich dann für viel schöner und liebenswerter halten dürfen!«