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Georg Bötticher: Gedichte

von Georg Bötticher

Jahr: 2017

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Kapitel 30

Hahnemanns Monnement

Hahnemann, nee Hahnemann!
Guckt mer dich von weiten an –
Geht mer anstandshalwer liewer
Gar nich ärscht noch näher ran –
Sondern meeglichst schnell voriewer!

Das gestehste doch gewiß:
Wemmer in där Stimmung is,
Setzt mer je doch nich gerade
Seinen werten Schattenriß
Mitten in de Bromenade?!

In dn medezinschen Schosen
Zählste sich zu dn Großen
Awer is das etwa scheen:
De »homeeobadschen Dosen«
Uffn Anstand auszudehn?!

Hahnemann, nee Hahnemann!
Alles, was mr sagen gann,
Is: de hattst so was nich needig.
Gam dr werklich ä was an,
War je Krausse gern erbeedig.

Nu is es ze späde ja:
Wie de sitzt – so sitzte da!
Un dr Fremde, där dich sieht,
Hält dich fer de »Gohlera«
Un verhillt sei Haubt un flieht!