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Fred Endrikat: Die lustige Arche

von Fred Endrikat

Verlag: G. Hirth | Jahr: 1935

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Kapitel 18

Laubfrosch balzt

Lied für vierstimmigen Männerchor

Ein Laubfrosch sang im Buchenbaum
sein schönstes Liebeslied.
Es klang so schön, man glaubt es kaum,
von Lust und Leid durchglüht.
Von früh bis spät zur Abendzeit
sang er den ganzen Tag.
Wie liegst du fern – wie liegst du weit.
Quak quak – Quak quak – Quak quak. –

Im Wald die Vöglein lauschten all
ob dieser Melodie.
Der Fink und auch die Nachtigall
sie hörten sowas nie.
Der Laubfrosch schluchzt sogar im Traum:
Wos Liebchen wohnen mag.
Sie wohnt im übernächsten Baum.
Quak quak – Quak quak – Quak quak. –

Laut klagte durch den grünen Hain
der wehmutsvolle Sang.
Es flohen all die Mücklein klein.
Der Frosch war liebeskrank.
Da dräute ein Gewitter schwer.
Ein Blitz – ein Donnerschlag.
Der Frosch war still – er balzt nicht mehr.
Quak quak – Quak quak – Quak quak. –