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Im Schatten Shakespeares

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von Eduard Stucken

Verlag: Horen-Verlag | Jahr: 1929

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Kapitel 150

Kapitel 150

50

Das Orchester intonierte eben die bäuerisch derbe Melodie des Tom Bedlo. Mit Lady Essex im Arm wirbelte Rochester durch den Saal. Sie flüsterte ihm tanzend ins Ohr:

»Meine Freundin hat Ihnen gesagt, wer Echo ist?«

»Meine Braut, die ich mir erkämpfen will gegen eine Welt von Feinden!«

»Wir werden triumphieren, Geliebter! ... Nous maintiendrons ist der Wappenspruch der Howards!«

»Das Haus Howard ist augenblicklich in großer Gefahr. Darum tanze ich mit Ihnen, Frances, um Ihnen das zu sagen. Ihr Vater und Ihr Oheim können gestürzt werden.«

»Wer will es? Der Prinz? Hat er nicht ausgespielt?«

»Leider nein ... Wir müssen es durchkreuzen. Benachrichtigen Sie, sobald Sie können, Mistris Turner; – oder besser noch: gehn Sie noch heute nacht zu ihr; bestellen Sie ihr von mir: Helways soll den Raubtierkäfig öffnen – – – sagen Sie ihr: Overbury fand einen Nagel – – –Ich kann es Ihnen jetzt nicht erklären; – doch Ann Turner wird verstehn ...«