Neueste Gedichte
Verlag: Carl Gerold's Sohn | Jahr: 1870
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An Helene.
I.
Geliebtes Kind! zum Trost, daß ferne Ja! tief hab' ich es eingesogen, Sie mögen neckend nur erwiedern, Ich weiß nur Eines: wenn verlocken Und wenn ich zu erliegen meine |
II.
So Mancher staunt und sinnt, und weiß Weil von Geschlecht sich zu Geschlecht Du bist, – mit Zaubermacht bespricht |
III.
Es war an einem Frühlingsmorgen, Aus Kieseln, gelben, weißen, blauen, Geduldig, ohne Zorn und Klage, Ich sah, wie vor dem wüsten Scheuel Umsonst strich dir um Stirn' und Wangen Durch's Herz flog mir ein leises Beben, |
IV.
»Das nenn' ich eine Kinderzucht! Dein Vater sprach's der grimme Mann! Dein Mütterlein nahm's nicht so arg, Er drauf: »Ein wunderlicher Schluß! Still lächelnd blickt ich vor mich hin. |
V.
So wenig wie der Quell, in dessen klaren So wenig wird in spät'rer Jahre Treiben, Es sei darum! nicht knüpfe sich dein Leben Ich wünsche und ersehne nur das Eine: |