Sagen aus Böhmen
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Der Fuchsenstein bei Hosterschlag
Auf dem Fuchsenstein bei Hosterschlag soll der Teufel sich immer zum Ausruhn einstellen.« Das Gestein zeigt dort noch die Merkmale seiner Tatzen, seines Hinterteils und seiner Flasche, die sich darin eingedrückt haben.
Als einst die Bäuerin des eine Viertelstunde davon gelegenen Hofes um die zwölfte Stunde des Mittags vom Felde heimkehrte und am Fuchsenstein vorüberging, sah sie auf demselben einen grauen Mann in einem grünen Rocke sitzen, der einen Haufen Geld zählte. »Laßt mir auch etwas zukommen«, redete die Bäuerin den Fremden scherzend an. »So nimm dir einen Rusch« (raschen Handgriff), sagte der Fremde. Da strich die Bäuerin rasch einen Haufen Münzen in die Schürze und lief davon. Alsbald aber hörte sie hinter sich das Schnauben und Stampfen von Rossen; Hundegebell und Gerassel und Jagdgejohle toste rings um sie her, so daß sie, schon im Garten angekommen das Geld noch wegwarf, aber nur Kohlen ausstreute. Nur eine Kohle blieb an der Schürze hängen. Als sie diese in den Backofen warf, ward aus derselben ein silberner Siebzehner. Sie lief nun hinaus, um die andern Kohlen aufzulesen, die aber waren schon verschwunden.