Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten
MeistgelesenVerlag: Verlag Julius Zeitler | Jahr: 1909
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88. Schubart an Miller
Geißlingen am Ostermontag 1776.
Wo ich geh und steh, himmlischer Miller, begleitet mich Dein Bild! Gott weiß, 's ist wahr! – Möchtest Du nicht mit Herrn Frauenknecht herausfahren. – Schau, Engel, 's kost Dich nichts, und ich und mein Schwiegervatter öfnen die Arme Dich zu empfangen. – Komm doch, Friedeberg! Mit ewiger Lebenswonne drück ich Dich an mein Herz – Trauter! Guter!
Dein Gott, dem Du nachahmst, bewahre Dich! – Oh!!! Lieb
Deinen
Schubart.
*