← Zurück zur Startseite

Deutsche Freundesbriefe aus sechs Jahrhunderten

Meistgelesen

von Anthologien

Verlag: Verlag Julius Zeitler | Jahr: 1909

Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:

Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:

Wie verwende ich eine EPUB-Datei?
Kapitel 342

340. Richard Wagner an Franz Liszt

Grand Hôtel du Louvre (N. 364)
Paris.

Du lieber, herrlicher Mensch! Und ich sollte unglücklich sein, wenn ich das höchste Glück erreicht – einen solchen Freund mein zu nennen? – Solcher Liebe theilhaftig zu werden? – O, mein Franz! Könnten wir immer zusammen leben! – Oder soll das Lied immer recht behalten: »Es ist bestimmt in Gottes Rath, daß von dem liebsten, was man hat, man auf der Welt soll scheiden?« –

Leb' wohl! Morgen über Anderes! Tausend Grüße.

Dein R. W.

*