← Zurück zur Startseite

Chinesische Gedichte. Nachdichtungen

Meistgelesen

von Alfred Henschke

Verlag: Phaidon-Verlag

Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:

Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:

Wie verwende ich eine EPUB-Datei?
Kapitel 56

Der Hummer

Trinke dreihundert Becher guten Wein,
Und du wirst der Gattin Sorge ledig wie ein Junggeselle sein.
Groß ist die Zahl der Schmerzen, und die Zahl der Becher klein:
Es bleibt nichts übrig, als ewig betrunken sein!
Weshalb sich seinen Ruhm wie Dao-schu und Kuan-ji erhungern?
Wir wollen faul auf der Terrasse lungern.
Man spalte einen rotgesottenen Hummer!
Man spalte das Leid, man spalte die Qual und den Kummer!
Wir saugen sie aus bis auf die harten Schalen
und häufen sie mit den Hummerscheren zu heiligen Hügeln –
Laßt trunken uns die Nacht mit ewigen Flügeln überflügeln!

Li-tai-pe