Es ist zu viel des Blutes über uns gekommen, Der Strom von gestern ist heute ein rollendes Meer. Auf seinen Fluten rauschen Häuser und Menschen her. Wir stehen am Ufer und starren qualvoll beklommen.
Leichen an Leichen, oftmals türmig geschichtet, Zerborstene Mauern vom fressenden Brand überdacht, Von dem Phosphorgefunkel des Todes belichtet Steuern aus einer nicht endenwollenden Nacht
Grausig vorüber, wir drücken mit schaurigem Beben Die Fäuste tief in die brennenden Augen hinein Und sehen doch immer den Feuer- und Leichenschein, Sich spiegelnd in blutigen Fluten, vorüberschweben.
Alfons Petzold: Der stählerne Schrei · Alfons Petzold
Es ist zu viel des Blutes über uns gekommen, Der Strom von gestern ist heute ein rollendes Meer. Auf seinen Fluten rauschen Häuser und Menschen her. Wir stehen am Ufer und starren qualvoll beklommen.
Leichen an Leichen, oftmals türmig geschichtet, Zerborstene Mauern vom fressenden Brand überdacht, Von dem Phosphorgefunkel des Todes belichtet Steuern aus einer nicht endenwollenden Nacht
Grausig vorüber, wir drücken mit schaurigem Beben Die Fäuste tief in die brennenden Augen hinein Und sehen doch immer den Feuer- und Leichenschein, Sich spiegelnd in blutigen Fluten, vorüberschweben.