Handbuch der Homöopathie
MeistgelesenVerlag: Verlag Dr. Willmar Schwabe | Jahr: 1929
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Hautwassersucht. Hydrops anasarka. Hyposarka
Die Hautwassersucht ist teils allgemein, teils partiell und wird in dem letzteren Falle Ödem oder Wassergeschwulst genannt. Das Zellgewebe der Haut ist mit seröser Flüssigkeit gefüllt, die Haut schwillt an und ist entweder derb elastisch gespannt (elastisches Ödem) oder teigig, weich, so daß Fingereindrücke längere Zeit bestehen bleiben; fühlt sich trocken und kalt an, wird blaß und durchsichtig, soweit die Infiltration reicht. Sie befällt am häufigsten die Knöchel und Unterschenkel, nächstdem die äußeren Genitalien, die Augenlider und Hände. Die allgemeine Hautwassersucht erscheint stets als Symptom gewisser Herzkrankheiten und besonders der Brightschen Nierenentartung. Siehe diese.