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Kapitel
1. Titelseite
2. Lily Brauns Manifest an die Schuljugend
3. Karl Hobrecker, Alte vergessene Kinderbücher.
4. Friedensware
5. Alfred Kuhn, Das alte Spanien. Landschaft, Geschichte, Kunst.
6. Hugo von Hofmannsthal, Der Turm.
7. Hans Bethge, Ägyptische Reise. Ein Tagebuch.
8. »Bella«
9. Ein Drama von Poe entdeckt
10. Deutsche Volkheit.
11. Ventura Garcia Calderon: La vengeance du Condor.
12. Übersetzungen
13. Margaret Kennedy, Die treue Nymphe.
14. Carl Albrecht Bernoulli, Johann Jacob Bachofen und das Natursymbol.
15. Franz Hessel
16. Der Kaufmann im Dichter
17. Ssofja Fedortschenko, Der Russe redet. Aufzeichnungen nach dem Stenogramm.
18. Oskar Walzel, Das Wortkunstwerk. Mittel seiner Erforschung.
19. W[ladimir] I[ljitsch] Lenin, Briefe an Maxim Gorki 1908 – 1913.
20. Einige ältere und neuere Neudrucke
21. Paul Hankamer, Die Sprache, ihr Begriff und ihre Deutung im 16. und 17. Jahrhundert.
22. Fjodor Gladkow, Zement.
23. Iwan Schmeljow, Der Kellner.
24. Europäische Lyrik der Gegenwart. 1900-1925.
25. Gaston Baty, Le masque et l'encensoir.
26. Paul Léautaud, Le théâtre de Maurice Boissard.
27. Ramon Gomez de la Serna, Le cirque.
28. Philippe Soupault, Le cœur d'or.
29. Henry Poulaille, L'enfantement de la paix.
30. Henry Poulaille, Ames neuves.
31. Pierre Girard, Connaissez mieux le cœur des femmes.
32. Martin Maurice, Nuit et jour.
33. Anthologie de la nouvelle prose française.
34. Drei Franzosen
35. Franz Hessel, Heimliches Berlin.
36. Aus Gottfried Kellers glücklicher Zeit. Der Dichter im Briefwechsel mit Marie und Adolf Exner.
37. Porträt eines Barockpoeten
38. Landschaft und Reisen
39. Graf Paul Yorck von Wartenburg, Italienisches Tagebuch.
40. Georg Lichey, Italien und wir. Eine Italienreise.
41. Der Deutsche in der Landschaft.
42. Drei kleine Kritiken von Reisebüchern
43. Eva Fiesel, Die Sprachphilosophie der deutschen Romantik.
44. Hugo von Hofmannsthals »Turm«
45. Eine neue gnostische Liebesdichtung
46. Michael Sostschenko, So lacht Rußland! Humoresken.
47. Aus unbekannten Schriften. Festgabe für Martin Buber zum 50. Geburtstag.
48. Drei Bücher: Viktor Schklowski – Alfred Polgar – Julien Benda
49. Kulturgeschichte des Spielzeugs
50. Giacomo Leopardi, Gedanken.
51. Ein grundsätzlicher Briefwechsel über die Kritik übersetzter Werke
52. George Moore, Albert und Hubert. Erzählung.
53. A[lexanderJ M[oritz] Frey, Außenseiter. Zwölf seltsame Geschichten.
54. Zwei Kommentare
55. Spielzeug und Spielen
56. Jakob Job, Neapel. Reisebilder und Skizzen.
57. Anja und Georg Mendelssohn, Der Mensch in der Handschrift.
58. Paris als Göttin
Phantasie über den neuen Roman der Fürstin Bibesco
59. Alexys A. Sidorow, Moskau.
60. I[saac] Benrubi, Philosophische Strömungen der Gegenwart in Frankreich.
61. Feuergeiz-Saga
62. Johann Wolfgang von Goethe, Farbenlehre.
63. Neues von Blumen
64. »Adrienne Mesurat«
65. Rückblick auf Chaplin
66. Russische Romane
67. Zwei Bücher über Lyrik
68. Alexander Mette, Über Beziehungen zwischen Spracheigentümlichkeiten Schizophrener und dichterischer Produktion.
69. Arthur Holitscher, Es geschah in Moskau.
70. Robert Faesi, Die Ernte schweizerischer Lyrik.
71. Nicolas von Arseniew, Die russische Literatur der Neuzeit und Gegenwart in ihren geistigen Zusammenhängen in Einzeldarstellungen.
72. Bücher, die lebendig geblieben sind
73. Die dritte Freiheit
Zu Hermann Kestens Roman »Ein ausschweifender Mensch«
74. Bücher, die übersetzt werden sollten
75. Marcel Brian, Bartholomée de Las Casas. »Père des Indiens«.
76. Léon Deubel, Œuvres. Préface de Georges Duhamel.
77. Gebrauchslyrik? Aber nicht so!
78. Willa Cather, Frau im Zwielicht.
79. Curt Elwenspoek, Rinaldo Rinaldini, der romantische Räuberfürst.
80. Der arkadische Schmock
81. Echt Ingolstädter Originalnovellen
82. Hans Heckel, Geschichte der deutschen Literatur in Schlesien.
83. Die Wiederkehr des Flaneurs
84. Alfred Polgar, Hinterland.
85. Joseph Gregor, Die Schwestern von Prag und andere Novellen.
86. Magnus Hirschfeld, Berndt Götz, Das erotische Weltbild.
87. Familienbriefe Jeremias Gotthelfs.
88. Hebel gegen einen neuen Bewunderer verteidigt
89. Eine kommunistische Pädagogik
90. [Was schenke ich einem Snob?]
91. G .F. Hartlaub, Der Genius im Kinde.
92. Lob der Puppe
93. François Porché, Der Leidensweg des Dichters Baudelaire.
94. Ein Außenseiter macht sich bemerkbar. Zu S. Kracauer, »Die Angestellten«
95. Ein Buch für die, die Romane satt haben
96. Krisis des Romans. Zu Döblins »Berlin Alexanderplatz«
97. Gabriele Eckehard, das deutsche Buch im Zeitalter des Barock.
98. Theorien des deutschen Faschismus
99. Zur Wiederkehr von Hofmannsthals Todestag
100. Wider ein Meisterwerk
101. Ein Jakobiner von heute
102. Symeon, der neue Theologe, Licht vom Licht.
103. Chichleuchlauchra. Zu einer Fibel
104. Kolonialpädagogik
105. Theologische Kritik Zu Willy Haas, »Gestalten der Zeit«
106. Linke Melancholie. Zu Erich Kästners neuem Gedichtbuch
107. Literaturgeschichte und Literaturwissenschaft
108. Das Problem des Klassischen und die Antike.
109. Wie erklären sich grosse Bücherfolge? »Chrut und Uchrut« – ein schweizerisches Kräuterbuch
110. Wissenschaft nach der Mode
111. Baudelaire unterm Stahlhelm
112. Ein Schwarmgeist auf dem Katheder: Franz von Baader
113. Oskar Maria Graf als Erzähler
114. Grünende Anfangsgründe
Noch etwas zu den Spielfibeln
Kapitel
1
Titelseite
2
Lily Brauns Manifest an die Schuljugend
3
Karl Hobrecker, Alte vergessene Kinderbücher.
4
Friedensware
5
Alfred Kuhn, Das alte Spanien. Landschaft, Geschichte, Kunst.
6
Hugo von Hofmannsthal, Der Turm.
7
Hans Bethge, Ägyptische Reise. Ein Tagebuch.
8
»Bella«
9
Ein Drama von Poe entdeckt
10
Deutsche Volkheit.
11
Ventura Garcia Calderon: La vengeance du Condor.
12
Übersetzungen
13
Margaret Kennedy, Die treue Nymphe.
14
Carl Albrecht Bernoulli, Johann Jacob Bachofen und das Natursymbol.
15
Franz Hessel
16
Der Kaufmann im Dichter
17
Ssofja Fedortschenko, Der Russe redet. Aufzeichnungen nach dem Stenogramm.
18
Oskar Walzel, Das Wortkunstwerk. Mittel seiner Erforschung.
19
W[ladimir] I[ljitsch] Lenin, Briefe an Maxim Gorki 1908 – 1913.
20
Einige ältere und neuere Neudrucke
21
Paul Hankamer, Die Sprache, ihr Begriff und ihre Deutung im 16. und 17. Jahrhundert.
22
Fjodor Gladkow, Zement.
23
Iwan Schmeljow, Der Kellner.
24
Europäische Lyrik der Gegenwart. 1900-1925.
25
Gaston Baty, Le masque et l'encensoir.
26
Paul Léautaud, Le théâtre de Maurice Boissard.
27
Ramon Gomez de la Serna, Le cirque.
28
Philippe Soupault, Le cœur d'or.
29
Henry Poulaille, L'enfantement de la paix.
30
Henry Poulaille, Ames neuves.
31
Pierre Girard, Connaissez mieux le cœur des femmes.
32
Martin Maurice, Nuit et jour.
33
Anthologie de la nouvelle prose française.
34
Drei Franzosen
35
Franz Hessel, Heimliches Berlin.
36
Aus Gottfried Kellers glücklicher Zeit. Der Dichter im Briefwechsel mit Marie und Adolf Exner.
37
Porträt eines Barockpoeten
38
Landschaft und Reisen
39
Graf Paul Yorck von Wartenburg, Italienisches Tagebuch.
40
Georg Lichey, Italien und wir. Eine Italienreise.
41
Der Deutsche in der Landschaft.
42
Drei kleine Kritiken von Reisebüchern
43
Eva Fiesel, Die Sprachphilosophie der deutschen Romantik.
44
Hugo von Hofmannsthals »Turm«
45
Eine neue gnostische Liebesdichtung
46
Michael Sostschenko, So lacht Rußland! Humoresken.
47
Aus unbekannten Schriften. Festgabe für Martin Buber zum 50. Geburtstag.
48
Drei Bücher: Viktor Schklowski – Alfred Polgar – Julien Benda
49
Kulturgeschichte des Spielzeugs
50
Giacomo Leopardi, Gedanken.
51
Ein grundsätzlicher Briefwechsel über die Kritik übersetzter Werke
52
George Moore, Albert und Hubert. Erzählung.
53
A[lexanderJ M[oritz] Frey, Außenseiter. Zwölf seltsame Geschichten.
54
Zwei Kommentare
55
Spielzeug und Spielen
56
Jakob Job, Neapel. Reisebilder und Skizzen.
57
Anja und Georg Mendelssohn, Der Mensch in der Handschrift.
58
Paris als Göttin
Phantasie über den neuen Roman der Fürstin Bibesco
59
Alexys A. Sidorow, Moskau.
60
I[saac] Benrubi, Philosophische Strömungen der Gegenwart in Frankreich.
61
Feuergeiz-Saga
62
Johann Wolfgang von Goethe, Farbenlehre.
63
Neues von Blumen
64
»Adrienne Mesurat«
65
Rückblick auf Chaplin
66
Russische Romane
67
Zwei Bücher über Lyrik
68
Alexander Mette, Über Beziehungen zwischen Spracheigentümlichkeiten Schizophrener und dichterischer Produktion.
69
Arthur Holitscher, Es geschah in Moskau.
70
Robert Faesi, Die Ernte schweizerischer Lyrik.
71
Nicolas von Arseniew, Die russische Literatur der Neuzeit und Gegenwart in ihren geistigen Zusammenhängen in Einzeldarstellungen.
72
Bücher, die lebendig geblieben sind
73
Die dritte Freiheit
Zu Hermann Kestens Roman »Ein ausschweifender Mensch«
74
Bücher, die übersetzt werden sollten
75
Marcel Brian, Bartholomée de Las Casas. »Père des Indiens«.
76
Léon Deubel, Œuvres. Préface de Georges Duhamel.
77
Gebrauchslyrik? Aber nicht so!
78
Willa Cather, Frau im Zwielicht.
79
Curt Elwenspoek, Rinaldo Rinaldini, der romantische Räuberfürst.
80
Der arkadische Schmock
81
Echt Ingolstädter Originalnovellen
82
Hans Heckel, Geschichte der deutschen Literatur in Schlesien.
83
Die Wiederkehr des Flaneurs
84
Alfred Polgar, Hinterland.
85
Joseph Gregor, Die Schwestern von Prag und andere Novellen.
86
Magnus Hirschfeld, Berndt Götz, Das erotische Weltbild.
87
Familienbriefe Jeremias Gotthelfs.
88
Hebel gegen einen neuen Bewunderer verteidigt
89
Eine kommunistische Pädagogik
90
[Was schenke ich einem Snob?]
91
G .F. Hartlaub, Der Genius im Kinde.
92
Lob der Puppe
93
François Porché, Der Leidensweg des Dichters Baudelaire.
94
Ein Außenseiter macht sich bemerkbar. Zu S. Kracauer, »Die Angestellten«
95
Ein Buch für die, die Romane satt haben
96
Krisis des Romans. Zu Döblins »Berlin Alexanderplatz«
97
Gabriele Eckehard, das deutsche Buch im Zeitalter des Barock.
98
Theorien des deutschen Faschismus
99
Zur Wiederkehr von Hofmannsthals Todestag
100
Wider ein Meisterwerk
101
Ein Jakobiner von heute
102
Symeon, der neue Theologe, Licht vom Licht.
103
Chichleuchlauchra. Zu einer Fibel
104
Kolonialpädagogik
105
Theologische Kritik Zu Willy Haas, »Gestalten der Zeit«
106
Linke Melancholie. Zu Erich Kästners neuem Gedichtbuch
107
Literaturgeschichte und Literaturwissenschaft
108
Das Problem des Klassischen und die Antike.
109
Wie erklären sich grosse Bücherfolge? »Chrut und Uchrut« – ein schweizerisches Kräuterbuch
110
Wissenschaft nach der Mode
111
Baudelaire unterm Stahlhelm
112
Ein Schwarmgeist auf dem Katheder: Franz von Baader
113
Oskar Maria Graf als Erzähler
114
Grünende Anfangsgründe
Noch etwas zu den Spielfibeln
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Lesemodus
Wien: F. G. Speidelsche Verlagsbuchhandlung (1927). 184 S.
Kellers Briefe sind fast ausnahmslos wichtig. Nicht als Dokumente des Lebenslaufes, den man ja angeblich bei keinem Dichter weniger als bei dem, von dem jeweilen die Rede ist, von seinem Werk trennen kann, sondern in ernsthaftem Sinn: nämlich stilistisch und charakterologisch. In ihnen konnte er sich weit eher als im Werk in die tausendspiraligen Gehäuse seiner Wortform zurückziehen, schnöde aus ihnen schnuppernd oder grämlich darin verschwindend. Wie sich seine Briefschreiberei dem Adressaten präsentiert haben mag, kann man sich vorstellen, wenn man, im vorliegenden Bande, auf folgenden Glückwunsch für eine junge Mutter gerät: »Auf Ihr Kindchen freue ich mich: das wird gewiß ein allerliebstes Tierchen! Wenn es ordentlich genährt ist, so wollen wir's braten und essen, wenn ich nach Wien komme, mit einem schönen Kartoffelsalat und kleinen Zwiebeln und Gewürznägelein. Auch eine halbe Zitrone tut man dran!« Die Briefe der Geschwister Exner sind an sich nicht bedeutend. Aber das sollte in dergleichen Fällen gar nicht in Frage stehen. Briefe »großer Männer« ohne die ihrer Korrespondenten herauszugeben, ist eine Barbarei. Nicht nur als ungekürzter Briefwechsel, sondern auch durch seine Beigaben, seine Ausstattung ist dies ein musterhafter Dokumentenband zu Keller. Schöne, farbige Wiedergaben Kellerscher Malereien, geschmackvoll gewählte Porträts der Korrespondenten, ein ausreichendes Namenregister und der bemerkenswert schöne Druck machen ihn zu einer sehr erfreulichen Neuerscheinung.
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Wien: F. G. Speidelsche Verlagsbuchhandlung (1927). 184 S.
Kellers Briefe sind fast ausnahmslos wichtig. Nicht als Dokumente des Lebenslaufes, den man ja angeblich bei keinem Dichter weniger als bei dem, von dem jeweilen die Rede ist, von seinem Werk trennen kann, sondern in ernsthaftem Sinn: nämlich stilistisch und charakterologisch. In ihnen konnte er sich weit eher als im Werk in die tausendspiraligen Gehäuse seiner Wortform zurückziehen, schnöde aus ihnen schnuppernd oder grämlich darin verschwindend. Wie sich seine Briefschreiberei dem Adressaten präsentiert haben mag, kann man sich vorstellen, wenn man, im vorliegenden Bande, auf folgenden Glückwunsch für eine junge Mutter gerät: »Auf Ihr Kindchen freue ich mich: das wird gewiß ein allerliebstes Tierchen! Wenn es ordentlich genährt ist, so wollen wir's braten und essen, wenn ich nach Wien komme, mit einem schönen Kartoffelsalat und kleinen Zwiebeln und Gewürznägelein. Auch eine halbe Zitrone tut man dran!« Die Briefe der Geschwister Exner sind an sich nicht bedeutend. Aber das sollte in dergleichen Fällen gar nicht in Frage stehen. Briefe »großer Männer« ohne die ihrer Korrespondenten herauszugeben, ist eine Barbarei. Nicht nur als ungekürzter Briefwechsel, sondern auch durch seine Beigaben, seine Ausstattung ist dies ein musterhafter Dokumentenband zu Keller. Schöne, farbige Wiedergaben Kellerscher Malereien, geschmackvoll gewählte Porträts der Korrespondenten, ein ausreichendes Namenregister und der bemerkenswert schöne Druck machen ihn zu einer sehr erfreulichen Neuerscheinung.