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Kapitel
1. Titelseite
2. [Widmungsschreiben]
3. Einleitung
4. Die Handschrift
5. 1. Art gehet vber kunst
6. 2. Da steckts
7. 3. Ist lange nicht zum bad gewest
8. 4. Gute schwymer ersauffen gern.
5. [Gute] klymmer fallen gerne
9. 6. Es sind Wort
10. 7. Die gelerten die verkereten
11. 8. Es ist ym yns maül komen
12. 9. Wer weis, wer des andern schwager ist
13. 10. Der weg gehet fur der thur [hin, über]
14. 11. Mancher vbel von weibern redet, Weis nicht, Was sein mutter thet
15. 12. Lesch mir den reym aus
16. 13. Berg ab seuberlich, Berg an leret sichs selbs
17. 14. Er ist ein hund, wenn er zagel hett
18. 15. Er furcht sich fur seinen eigen staren [ynn augen, ym auge]
19. 16. Der hymel wird auff dich fallen
20. 17. Er Reyt
21. 18. Auff den esel setzen
22. 19. Ein guter anheber ist aller ehren [werth]
23. 20. Zwey sorgen mehr denn eins
24. 21. Viel hende machen leicht erbeit
25. 22. Zittern hilfft nicht fur den tod
26. 23. Trew erbeiter beten zwifelig
27. 24. Herrn gnade April wetter Frawen gonst etc
28. 25. Wer was eigens hat, greiff drein wie [in] eine saltzmeste
29. 26. Ein boser ris ynn ein gut tuch
30. 27. Finster kirchen, liechte hertzen; Helle kirchen, tunckel hertzen
31. 28. Ein offenbar lugen ist keiner antwort werd
32. 29. Wer uber sich hewet, dem fallen die span ynn die augen
33. 30. Es ligt an den wolffen nicht, das die pferde, hunde sterben
34. 31. Der hund hat ledder fressen; scilicet wenn man einem zu wil
35. 32. Ein sache von eim alten zaun brechen
36. 33. Wem das kleine verschmaht, wird das grosser nicht
37. 34. Spiel wil augen haben
38. 35. Der Katzen spiel ist der meuse tod
39. 36. Were mirs am rock, so wollt ichs wol abwasschen
40. 37. Ein man kein Man
41. 38. Einem zu enge, dreyen zu weit, Zweyen gerecht
42. 39. Wenn der strick am hertisten hellt, so bricht er
43. 40. Ein mal ehre, Zwey mal zu seere, Dritte mal bezale
44. 41. Mag sachte was do hilfft
45. 42. Es ist besser ichts denn nichts
46. 43. Nicht ist ynn die augen gut
47. 44. Mag sachte was ein man zieret
48. 45. Gerat wol korn pfeiffe
49. 46. Wer fleucht, den iagt man
50. 47. Wer den andern iagt, wird auch mude
51. 48. Saur macht essen
52. 49. Auff rosen gehen
53. 50. Narren sind auch leute, aber nicht wie ander leute
54. 51. Jhenest des berges sind auch leute
55. 52. Curt ist auch böse
56. 53. Ich auch, sprach der hund
57. 54. Henge ymer hin
58. 55. Hut dich, mein pferd schleht dich
59. 56. Grosse narren, grosse schellen
60. 57. Alber hat gefiddelt
61. 58. Er ist alber, Batt in hosen
62. 59. Es bornt horn
63. 60. Die beschiede hündlin fressen die wolff gerne
64. 61. Der wolff frisset kein zil
65. 62. Der wolff frisset die gezalte schaff auch
66. 63. Alte schult rüstet nicht
67. 64. Dem bier ist recht gegeben
68. 65. Jung gewon, alt gethan
69. 66. Sorgest fur ungelegte eyer
70. 67. Eine krahe hack[t] der ander[n] kein auge aus
71. 68. Der wolt gerne scheissen, wenn er dreck ym bauche het
72. 69. Scheis ynn die bruch vnd henge sie an den hals
73. 70. Sein dreck stinckt auch
74. 71. Es wil dreck regen
75. 72. Mein brod ist gebacken
76. 73. Wo herrn sind, da sind decklaken
77. 74. Wers kan dem kompts
78. 75. Alber fest [etc.]
79. 76. Es ist vieh und stal
80. 77. Gros geschrey und wenig wolle
81. 75. Zeug macht meister
82. 79. Gleich und gleich gesellet sich gerne, [sprach der Teufel] zum koler
83. 80. Gott ehre aas bandwerg, dixit lictor ad Juristam
84. 81. Es regne aus, so wirds schon wetter
85. 82. Wer hyrn ist, der wird nymer sat
86. 83. Die heiligen zeichen gerne
87. 84. Er gebe allen heiligen nicht ein tocht
88. 85. Versenge mir die ruben nicht
89. 86. Er nympt kein blat furs maul.
90. 87. Er lesst kein spinweb fur dem maul.
91. 88. Es gehet unter dem hutlin zu
92. 89. Es gillt vber redens
93. 90. Reucht meüse
94. 91. Reücht den braten
95. 92. Stinckt, yhm schwert ein ohr
96. 93. Du hettest schier ein wolff erlauffen
97. 94. Ich mus han, als hette mich ein hund gebissen
98. 95. Es schmeckt nach dem fasse
99. 96. Er hat den schnuppen
100. 97. Heilige leute mussen viel leiden
101. 98. Ich mag yhr nicht. Sie sind saur schwartz
102. 99. Hie ist muhe vnd erbeit verlorn
103. 100. In solchem wasser feht man solche fissche
104. 101. Fur dem hamen fisschen
105. 102. In grossem Wasser sehet man grosse, Im kleinen kleine fissche
106. 103. Ein loser fisscher
107. 104. Bleib daheymen mit deinen faulen fisschen
108. 105. Stille wasser [sind] tief
109. 106. Was die alten thun, das lernen die jungen
110. 107. An den lappen lern der hund ledder fressen
111. 108. Wer gern tantzt, mag man leicht pfeiffen
112. 169. Er hat fynn yn der nasen
113. 110. Er hat humel ym arse.
114. 111. Er hat gryllen ym kopff
115. 112. Lange siechen der gewisse tod
116. 113. Lang ist nicht ewig
117. 114. Zwisschen zweyen stulen nidder sitzen
118. 115 An hymel halten
119. 116. Schemel auff die benck stellen
120. 117. Bauer den schwantz auff binden
121. 118. Fersen gellt geben
122. 119. Hasen panier
123. 120. Wie der hase bey seinen iungen
124. 121. Vogel singt, wie der Schnabel ge[wachsen ist]
125. 122. Nymer mehr,
dixit, krehet ein küe wie ein han
126. 123. Armut wehe thut
127. 124. Die glock ist gegossen
128. 125. Samle dich glockspeise, der teuffel wil ein morsel giesen
129. 126. Das redlin treiben
130. 127. Das spiel wil sich machen
131. 128. Zu Pfingsten auff dem eys
132. 129. Rincken giessen
133. 130. Blewel schleiffen
134. 131. Im Schalcks berge hawen
135. 132. Den boltzen fiddern
136. 133. Er hat, wie ihener die amseln
137. 134. Den ahl beym schwantz
138. 135. Brey ym maul
139. 136. Kalt und warm blasen
140. 137. Aus holem topffen reden
141. 138. Sich losen. Er hat sich geloset
142. 139. Sich aus drehen, entschuldigen
143. 140. Fedderleser
144. 141. Oren klauber
145. 142. Ohren bleser
146. 143. Ohren melcker
147. 144. Hund fur dem lawen schlahem
148. 145. Wers gluck hat furet die braut heym
149. 146. Wer ehe kompt der melet ehe
150. 147. Wer es reucht, aus dem es kreucht
151. 148. Frawen sol man loben, es sey war odder gelogen
152. 149. Wer die nasen ynn alle winckel steckt, der klemmet sich gerne
153. 150. Guter rat kam nie zu spat
154. 152. Er hat sich verbrant
155. 153. Eben heis bornet nicht
156. 154. Er hat sich beschissen
157. 155. Er fellt vber den hund
158. 156. Kan widder getzen noch eyer legen
159. 157. Wer nicht singen kan, der wil ymer
160. 158. Der esel hebt zu hoch an
161. 159. Hinaus singen
162. 160. Hastu eingebrockt, du musts aussessen
163. 161. Er taug fur alle hunde nicht
164. 162. Rüme dich rüplin, dein Vater ist ein kolwürm
165. 163. Wie du wilt vogelin, wiltu nicht essen [so stirb]
166. 164. Taus es hat nicht, Ses Zinck gib nicht, Quaterdrey halten uns frey
167. 165. Aus den augen, aus dem hertzen
168. 166. Stos dich nicht
169. 167. Man kennet den fogel bey den feddern
170. 168. Hunde hincken,
Frawen wincken,
Kauff man schweren
da sol sich niemand an keren
171. 169. Wer hellt wenn er hat,
Der findet wenn er darff
172. 170. Hüt dich fur kan nicht
173. 171. Hüt dich wenn der blode kun wird
174. 172. Wenn die alten hunde bellen, sol man hinaus sehen
175. 173. Wo die Hunde bellen, ists dorff nicht wust
176. 174. Aus lerer tasschen ist bose gellt zelen
177. 175. Reuff mich in der hand
178. 176. Wenn man das ferkel beut, sol man den sack zu halten
179. 177. Hut dich fur den katzen,
Fornen lecken, hinden kratzen
180. 178. Hut dich fur dem vogel, Der den schnabel auff dem rucken tregt
181. 179. Fewr bey mir holen
182. 180. Hunde sehr bellen, die beissen nicht
183. 181. Du wirst den wirt dort auch da heym finden
184. 182. Wer nicht brot essen mag der wandere
185. 183. Auff nadeln gehen
186. 184. Es ist ein sack. balck
187. 185. Am ramen gespannen tuch und gedancken anschlegen gehet viel abe
188. 186. Got gebe faulen henden das falübel!
189. 187. Jucket dich die hawt?
190. 188. Ein messer behellt das ander ynn der scheiden
191. 189. Die laus ist ynn grind komen
192. 190. Inn baurn gehort habber stro
193. 191. Wenn man den baurn vnter die banck steckt, so ragen doch die bein erfur
194. 192. Der man ist an das schwerd gebunden
195. 193. Klein leuten ligt der dreck nahe
196. 194. Du machsts so vneesse
197. 195. Ein arm man sol nicht reich sein
198. 196. Nacht frist, iar frist
199. 197. Ein willig pferd nicht zu seer reiten
200. 198. Wenig mit liebe teilen
201. 199. Blind man, arm man
202. 200. Ist besser teidingen ausser denn ym stock
203. 201. Das stund wol ym brieffe?
204. 202. Das laut
205. 203. Es gieng yhm bey dem kopf hin
206. 264. Mütlin küelen
207. 205. Er ist ein Seycher luntros/hümpler Schelm
208. 206. An armen hoffart wisscht der teufel den ars
209. 207. Ich muste susse singen
210. 208. Ich muste lange harren
211. 209. Ein ander her, ders besser kan
212. 210. Kuckuc rufft sein eigen namen aus
213. 211. Ein lochericht sachen
214. 212. Es wil yhm nicht zawen
215. 213. Unrecht gut druhet nicht
216. 214. Kompst wie der hagel ynn die Stoppel
217. 215. Im Winter hat ein arm man so wol ein frisschen trunck odder kalten keller als der reiche
218. 216. Kan nicht drey zelen
219. 217. Kan nicht ein hund aus dem ofen locken
220. 218. Er beisst des fuchses nicht
221. 219. Die saw hat ein pantzer an
222. 220. Thu dich zun leuten, so geschicht dir guts
223. 221. Wenn ich das nicht kundte, were ich ein schlymmer schuknecht
224. 222. Man kundt yhm das heubt ym Morser nicht treffen, so klug ist er
225. 223. Gehestu auff dem heubt?
226. 224. Gehstu auff den oren?
227. 225. Er gehet auff eyern
228. 226. Wie der krebs gang
229. 228. Es ist ein guter Zunder
230. 229. Wer nicht zu reiten hat, der mag gehen
231. 230. Dir ist gut gram sein. Hast nichts
232. 231. Es ist nicht not die schaffe sengen; die wolle gilt wol gellt
233. 232. Kutzel dich nicht selbs, du lachest dich zu tod
234. 233. Es ist nicht rat. Es ist vnrat
235. 234. Man boygets so lange, bis es bricht
236. 235. Er hat einen sparren verloren
237. 236. Alte hunde sind nicht gut bendig zu machen.
Colla canum veterum nolunt admittere lora
238. 237. Schuch drucken
239. 238. Es mus ein mager brate sein, da nichts von abtropfet
240. 239. Ein gute griebe auff meinen kol
241. 240. Das kam recht ynn die kuche
242. 241. Wes die kue ist, der neme sie bey dem schwantz
243. 242. Wo tauben sind, da fliegen tauben zu
244. 243. Wem das wenige verschmäht, wird etc
245. 244. Wer einen pfennig nicht acht, wird keines gulden herr
246. 245. Wer den schaden hat, darff fur spott nich [sorgen]
247. 246. Was mir liebet, das leydet mir niemand
248. 247. Ein freundlich angesicht deckts alles
249. 248. freundlich wirtt, das beste gericht
250. 249. Langsam sitzt vbel
251. 250. Frue aus vnd ynn die Herberge
252. 251. Hat frissche beine, aber stehen ym maul
253. 252. Mein synn der beste
254. 253. Ich thet das beste
255. 254. Was wol reucht, bin ich
256. 255. Das maul schmieren
257. 256. Die Hende schmieren
258. 257. Sind wir doch auch mit ym schiff
259. 258. lch wil dir den teufel braten
260. 259. Wers erharren kunde. Es wurd alles gut
261. 260. Wer ym rohr sitzt, schneit die beste pfeiffe
262. 261. Dreck lesscht auch feur, Bescheisst aber die brende
263. 262. Auff ein affenschwantz
264. 263. Ich sehe dirs an dein augen an
265. 264. Er hat nie kein wasser betrubt
266. 265. Wie der hund on flohe vmb s. Joh
267. 266. Wenn man den baurn flehet, wechst yhm der bauch
268. 267. Todten scheissen tragen
269. 268. Tieff ein reissen
270. 269. Stuck vmb stuck
271. 270. Eins umbs ander, scilicet keins Umbsonst
272. 271. Auff dem brett bezalen.
272. Barüber bezalen
273. 273. Wasser vber den korb geben
274. 274. Faule merckt werden die besten
275. 275. Kleine kinder Kleine sorge
Grosse Kinder Große Sorge
276. 276. (477.) Leffel auffheben, Schussel zu tretten (zubrechen)
277. 277. Wer zürnet wird schwartz facie. / fauore
278. 278. Das ist hie ein gemein essen
279. 279. Wo hencken recht ist, da ist steupen kirmesse
280. 280. Umbkeren das beste am tantz
281. 281. Ein saur, scharff wind ist das
282. 282. Hie hatts scharff gewebt
283. 283. Es geht yhm saur ynn die nasen
284. 284. Der nasen ymer nach
285. 285. Er wil ymer den holtz weg
286. 286. Bleibt nicht auff der ban
287. 287. Ich hab meine Kleider alle an
288. 288. Du wilt mich lieb haben
289. 289. Wilt mich geheyen
290. 290. Hast mir ynn ars gesehen, sihe widder
291. 291. Gegen dem baum sol man sich neygen, dauon man schatten hat
292. 292. Auff dem kropchen sitzen lassen
293. 293. Schimpfchen lege dich
294. 294. Schimpff wil sich machen
295. 295. Du Schimpffest wie N. mit seiner mutter; sties yhr scheit ynn ars
296. 296. Schertzest wie ein beer
297. 297. Junge hunde mussen talmen
298. 298. Hat das gemein gebet verloren
299. 299. Ich will yhm bose briefe nach schreiben
300. 300. Hat das gemein geschrey verloren
301. 301. Stehet mit allen schanden
302. 302. Er darff der mühe nicht
303. 303. Lachen verbeissen
304. 304. Ein lieb sucht das ander, dixit lupus ouile rumpens.
305. 305. Viel ist ehrlich,
Wenig ist Gottlich
306. 306. Kopp vnd teyl
307. 307. Schopff vnd Schwantz
308. 308. Inn einen saurapffel beissen
309. 309. Bissen vber macht essen
310. 310. Verbeyssen
311. 311. Gott ist der narren furmunde
312. 312. Durch den korb fallen
313. 313. Ein pflocklin dafur stecken
314. 314. Ein riegel dafur zihen, schieben
315. 315. Wischt das maul und geht davon
316. 316. Wie kompt das zu marckt?
317. 317. Er kans nicht zu marckt bringen
318. 318. Es ist nicht essens schuld, sondern der grossen trunck
319. 319. Die allten narren die besten
320. 320. Alder hilfft nicht für torheit
321. 321. ZEIT (non labor) macht hew, sie anni faciunt canum
322. 322. Zeit hat ehre
323. 323. Das futter sticht dich
324. 324. Es ist yhm zu wol
325. 325. Wen der T(eufel) schenden wil, henget er den mantel vmb
326. 326. War umb schlug der teufel seine mutter?
327. 327. Gute meister feylen auch
328. 328. Fellet doch ein ros auff vier fussen
329. 329. Ein Wort ist an kein keten gebunden
330. 330. Ein Wort ist kein pfeil
331. 331. Er kan verhoren, wil weise werden
332. 332. Aus an galgen
333. 333. Aus an hartz nach stutzen
334. 334. Da wil ehre aus werden
335. 335. Dem sack ist der boden aus
336. 336. Das geht von hertzen vel Nicht
337. 337. Es anet mir
338. 338. Mein hertz sagt mirs
339. 339. Es ligt myr auff dem hertzen
340. 340. Er frisset sich drumb
341. 341. Sie beissen sich mit einander
342. 342. Ich habs ym synn, hett ichs ym beutel
343. 343. Es gehet mir yns hertz
344. 344. Das schmeckt
345. 345. Das hertz empfellet yhm
346. 347. Was were dreck, wenn er nicht stüncke
347. 348. Er leuget, das stinckt
348. 349. Er stincket
349. 350. Das ist das ende vom liede
350. 351. Kopff auff setzen
351. 352. Horner auff setzen
352. 353. Katze das beste vihe
353. 354. Spitz zünglin
354. 355. Schwach gespannen
355. 356. Den T[eufel] an die wand / vber die thur malen
357. zu gefatter bitten
356. 358. Was die tauben erlesen hetten
357. 359. Dich wird nach der sonnen frieren
358. 360. Es ist aus, das man speck auff kolen bret
359. 361. Ist nicht not speck auff kolen braten, das fett treuff in die assche
360. 362. Wer mit eulen beitzt, fehet meuse
361. 363. Wer nicht kalck hat, mauret mit dreck
362. 364. Fisschen aukk treugem lande
363. 365. Aus dem stegreiff sich neeren
364. 366. Wer viel feret, mus viel wagen haben
365. 367. Far hin, wirfft nicht vmb
366. 368. Tantz iglicher auff seinen fussen, stosst er sich, wirds wol fulen
367. 369. Wechsel ist kein raub, dixit fur pediculo posito in locum equi furto ablati
368. 370. Tret keiner den andern, dixit Gallus sub equo
369. 371. Meuse dreck vnter pfeffer
370. 372. Wer sich vnter die trebern menget, den fressen die sew
371. 373. Culex de Camelo.
374. Musca in Curru
372. 375. Kurtz angebunden
373. 376. Kurtz verhawen
374. 377. Das maul damit waschen
375. 378. Die karten mengen
376. 379. Das spiel verderben
377. 380. Ins spiel komen
378. 381. Ich sunge dir nicht vom habber sack
379. 382. Kuche vber den zaun, kuche herwidder hellt gute gefatterschafft/nachbarschafft
380. 383. Triebe nicht eine gans vber den weg
381. 384. Auff einen trunck treten
382. 385. Viel zu lange geschlaffen
383. 386. Es ist so hin
384. 387. Hin ist Hin
385. 388. Sonn yn den ars scheinen
386. 389. Er ist nase weise
387. 390. Horet das gras wachsen
388. 391. Bescheisst sich ynn der weisheit.
389. 392. Eine kappe schneiten
390. 393. Im maule mehren lassen
391. 394. Bey der nasen furen
392. 395. Kurtz und gut
393. 395
a. Suchen trunck, Gerne gast
394. 396. Schinden vnd schaben bis auff die bein/auff den grat
395. 397. Horchst wie ein saw, die ynns wasser seicht, pfercht
396. 398. Du sollest nicht ehr rede[n], die kue fiste denn; denn soltestu sprechen: liebe gros mutter!
397. 399. Ja, ein dreck auffs maul!
398. 400. Ja, es war ein dreck
399. 401. Ist doch wol ehe so krum holtz zur heyen worden
400. 402. Es krümpt sich bald, was ein hacken werden wil
401. 403. Er ist Denisch
402. 404. Er hat ein zehe haut
403. 405. Er lesst die finger gern ankleben
404. 406. Er ist mit der sylbern buchsen geschossen
405. 407. Er neme gellt vnd liesse holtz auff yhm hawen
406. 408. Er durfft ein land verraten
407. 409. Wer bey den wolffen sein wil, mus mit yhn heulen
408. 410. Gelt ist sein herr.
411. Pfennig sol mein herr nicht sein
409. 412. Das ist sein hertz
410. 413. Man muste dirs furkewen.
414. Man muste dirs einstreichen
411. 415. Wirdt sich fur leide bescheissen
412. 416. Ein schwerer vogel
413. 417. Ochsen am berge stehen
414. 418. Grosser vogel mus ein gros nest haben
415. 419. Las die sporen vertrieffen
416. 420. Ein Dreck-, Scheis-kethe
417. 421. Feur ym arse
418. 422. Speck ym nacken
419. 423. Du bist der rechter klugelin, zeumest das pferd ym arse
420. 424. Kansts an der wigen sehen, wenn sich das kind beschissen hat
421. 425. Du bist so klug als polter, wolt den ars wisschen vnd brach den daumen zwey
422. 426. Es zawet dir wie das pissen widder den wind
423. 427. Schreibst, wie der weg gen Rom gehet
424. 428. Klinget wie ein fortz ym bade
425. 429. Es wil hund oss malen
426. 430. Klinget, als wenn man dreck mit peytzschen hewet
427. 431. Gewis wie ein fortz ynn der reusen
428. 432. Feucht wie ein Bade – – ym arse
429. 433. Weis nicht, wo er daheym ist
430. 434. Wie ein katze vmb den brey
431. 435. Das kurtze mit yhm spielen
432. 436. Der peltz ist wol verkeufft
433. 437. Er schleht yhn ynn den nacken
434. 438. Er hat yhn hinder den ohren
435. 439. Hat ein scheitt ym rucken
436. 440. Ein weiser man thut kein kleine torheit
437. 441. Es ligt an eym guten ausleger
438. 442. Torheit macht erbeit
439. 443. Torlich wort bringen torlich werck
440. 444. Geduld behellt vnschuld
441. 445. Trewme sind lugen. Wer yns bette scheisst, das ist die warheit
442. 446. Er hats am griff wie ein fiddeler
443. 447. Ein Henne scharret mehr weg, denn 4 hanen erzu scharren
444. 448. Alte kühe zigen lecken gerne saltz
445. 449. Ritter on muhe Kalbfleisch on geel bruhe
446. 450. Nymer ynn einem stall stehen
447. 451. Was die kinder sehen, das wollen sie han
448. 452. Besser die iungen weinen denn die alten
449. 453. Am besten der beste kauff
450. 454. Heis fur dem kopff
451. 455. Hat ein heisse stirn
452. 456. Er ist unter den hünern gesessen
453. 457. Ey ist kluger denn die henne
454. 458. Gut ding wil weil haben
455. 459. Verraten vnd verkaufft
456. 460. Wens ende gut ist, so ists alles gut
457. 461. mancher geneusst seiner mutter vnd nicht seines Vaters
458. 462. Was sol narren das gellt? Sie legens ynn die kacheln vnd verbornens
459. 463. Zween harte stein malen nicht
460. 464.Im sacke keuffen.
465.Im sacke verkeuffen
461. 466. Er weis wie eym schalck vmbs hertz ist
462. 467. Wenn das kindlin sein willen hat, so weinets nicht
463. 468. Nicht vnter die banck stecken
464. 469. Kein blat fur das maul nemen.
470. Kein spinnweb fur dem maul wachsen
465. 471. Er kan seiner ohren nicht erharren
466. 472. Hart gegen hart
467. 473. Schweren stein kan man nicht weit werffen
468. 474. Zween hunde beissen einen
469. 475. Er hat sich ynn der weisheit beschissen
470. 476. Ein bube auffm ros,
Ein bubin auffm schlos
Ein laus ym grind
Sind drey stoltze ding
471. 477. Leffel auffbeben, schussel zubrechen
472. 478. Übel erger machen
473. 479. Senffte wort, harte straffe
474. 480. Kunst gehet nach brod
475. 481. Strecken nach der decke
476. 482. Rewkauff, Liebkauff; quod linckauff
477. 483. Bistu da zu rissen?
478. 484. Der teuffel reit dich
479. 485. Der teuffel ist dir ynn haren
480. 486. Collerstu?
481. 487.Er hat das liebe brot semmel geheissen
482. 488. Was nicht dein ist, das las ligen
483. 489. Was dich nicht bornet, das lessche nicht
484. Berichtigungen und Nachträge
Kapitel
1
Titelseite
2
[Widmungsschreiben]
3
Einleitung
4
Die Handschrift
5
1. Art gehet vber kunst
6
2. Da steckts
7
3. Ist lange nicht zum bad gewest
8
4. Gute schwymer ersauffen gern.
5. [Gute] klymmer fallen gerne
9
6. Es sind Wort
10
7. Die gelerten die verkereten
11
8. Es ist ym yns maül komen
12
9. Wer weis, wer des andern schwager ist
13
10. Der weg gehet fur der thur [hin, über]
14
11. Mancher vbel von weibern redet, Weis nicht, Was sein mutter thet
15
12. Lesch mir den reym aus
16
13. Berg ab seuberlich, Berg an leret sichs selbs
17
14. Er ist ein hund, wenn er zagel hett
18
15. Er furcht sich fur seinen eigen staren [ynn augen, ym auge]
19
16. Der hymel wird auff dich fallen
20
17. Er Reyt
21
18. Auff den esel setzen
22
19. Ein guter anheber ist aller ehren [werth]
23
20. Zwey sorgen mehr denn eins
24
21. Viel hende machen leicht erbeit
25
22. Zittern hilfft nicht fur den tod
26
23. Trew erbeiter beten zwifelig
27
24. Herrn gnade April wetter Frawen gonst etc
28
25. Wer was eigens hat, greiff drein wie [in] eine saltzmeste
29
26. Ein boser ris ynn ein gut tuch
30
27. Finster kirchen, liechte hertzen; Helle kirchen, tunckel hertzen
31
28. Ein offenbar lugen ist keiner antwort werd
32
29. Wer uber sich hewet, dem fallen die span ynn die augen
33
30. Es ligt an den wolffen nicht, das die pferde, hunde sterben
34
31. Der hund hat ledder fressen; scilicet wenn man einem zu wil
35
32. Ein sache von eim alten zaun brechen
36
33. Wem das kleine verschmaht, wird das grosser nicht
37
34. Spiel wil augen haben
38
35. Der Katzen spiel ist der meuse tod
39
36. Were mirs am rock, so wollt ichs wol abwasschen
40
37. Ein man kein Man
41
38. Einem zu enge, dreyen zu weit, Zweyen gerecht
42
39. Wenn der strick am hertisten hellt, so bricht er
43
40. Ein mal ehre, Zwey mal zu seere, Dritte mal bezale
44
41. Mag sachte was do hilfft
45
42. Es ist besser ichts denn nichts
46
43. Nicht ist ynn die augen gut
47
44. Mag sachte was ein man zieret
48
45. Gerat wol korn pfeiffe
49
46. Wer fleucht, den iagt man
50
47. Wer den andern iagt, wird auch mude
51
48. Saur macht essen
52
49. Auff rosen gehen
53
50. Narren sind auch leute, aber nicht wie ander leute
54
51. Jhenest des berges sind auch leute
55
52. Curt ist auch böse
56
53. Ich auch, sprach der hund
57
54. Henge ymer hin
58
55. Hut dich, mein pferd schleht dich
59
56. Grosse narren, grosse schellen
60
57. Alber hat gefiddelt
61
58. Er ist alber, Batt in hosen
62
59. Es bornt horn
63
60. Die beschiede hündlin fressen die wolff gerne
64
61. Der wolff frisset kein zil
65
62. Der wolff frisset die gezalte schaff auch
66
63. Alte schult rüstet nicht
67
64. Dem bier ist recht gegeben
68
65. Jung gewon, alt gethan
69
66. Sorgest fur ungelegte eyer
70
67. Eine krahe hack[t] der ander[n] kein auge aus
71
68. Der wolt gerne scheissen, wenn er dreck ym bauche het
72
69. Scheis ynn die bruch vnd henge sie an den hals
73
70. Sein dreck stinckt auch
74
71. Es wil dreck regen
75
72. Mein brod ist gebacken
76
73. Wo herrn sind, da sind decklaken
77
74. Wers kan dem kompts
78
75. Alber fest [etc.]
79
76. Es ist vieh und stal
80
77. Gros geschrey und wenig wolle
81
75. Zeug macht meister
82
79. Gleich und gleich gesellet sich gerne, [sprach der Teufel] zum koler
83
80. Gott ehre aas bandwerg, dixit lictor ad Juristam
84
81. Es regne aus, so wirds schon wetter
85
82. Wer hyrn ist, der wird nymer sat
86
83. Die heiligen zeichen gerne
87
84. Er gebe allen heiligen nicht ein tocht
88
85. Versenge mir die ruben nicht
89
86. Er nympt kein blat furs maul.
90
87. Er lesst kein spinweb fur dem maul.
91
88. Es gehet unter dem hutlin zu
92
89. Es gillt vber redens
93
90. Reucht meüse
94
91. Reücht den braten
95
92. Stinckt, yhm schwert ein ohr
96
93. Du hettest schier ein wolff erlauffen
97
94. Ich mus han, als hette mich ein hund gebissen
98
95. Es schmeckt nach dem fasse
99
96. Er hat den schnuppen
100
97. Heilige leute mussen viel leiden
101
98. Ich mag yhr nicht. Sie sind saur schwartz
102
99. Hie ist muhe vnd erbeit verlorn
103
100. In solchem wasser feht man solche fissche
104
101. Fur dem hamen fisschen
105
102. In grossem Wasser sehet man grosse, Im kleinen kleine fissche
106
103. Ein loser fisscher
107
104. Bleib daheymen mit deinen faulen fisschen
108
105. Stille wasser [sind] tief
109
106. Was die alten thun, das lernen die jungen
110
107. An den lappen lern der hund ledder fressen
111
108. Wer gern tantzt, mag man leicht pfeiffen
112
169. Er hat fynn yn der nasen
113
110. Er hat humel ym arse.
114
111. Er hat gryllen ym kopff
115
112. Lange siechen der gewisse tod
116
113. Lang ist nicht ewig
117
114. Zwisschen zweyen stulen nidder sitzen
118
115 An hymel halten
119
116. Schemel auff die benck stellen
120
117. Bauer den schwantz auff binden
121
118. Fersen gellt geben
122
119. Hasen panier
123
120. Wie der hase bey seinen iungen
124
121. Vogel singt, wie der Schnabel ge[wachsen ist]
125
122. Nymer mehr,
dixit, krehet ein küe wie ein han
126
123. Armut wehe thut
127
124. Die glock ist gegossen
128
125. Samle dich glockspeise, der teuffel wil ein morsel giesen
129
126. Das redlin treiben
130
127. Das spiel wil sich machen
131
128. Zu Pfingsten auff dem eys
132
129. Rincken giessen
133
130. Blewel schleiffen
134
131. Im Schalcks berge hawen
135
132. Den boltzen fiddern
136
133. Er hat, wie ihener die amseln
137
134. Den ahl beym schwantz
138
135. Brey ym maul
139
136. Kalt und warm blasen
140
137. Aus holem topffen reden
141
138. Sich losen. Er hat sich geloset
142
139. Sich aus drehen, entschuldigen
143
140. Fedderleser
144
141. Oren klauber
145
142. Ohren bleser
146
143. Ohren melcker
147
144. Hund fur dem lawen schlahem
148
145. Wers gluck hat furet die braut heym
149
146. Wer ehe kompt der melet ehe
150
147. Wer es reucht, aus dem es kreucht
151
148. Frawen sol man loben, es sey war odder gelogen
152
149. Wer die nasen ynn alle winckel steckt, der klemmet sich gerne
153
150. Guter rat kam nie zu spat
154
152. Er hat sich verbrant
155
153. Eben heis bornet nicht
156
154. Er hat sich beschissen
157
155. Er fellt vber den hund
158
156. Kan widder getzen noch eyer legen
159
157. Wer nicht singen kan, der wil ymer
160
158. Der esel hebt zu hoch an
161
159. Hinaus singen
162
160. Hastu eingebrockt, du musts aussessen
163
161. Er taug fur alle hunde nicht
164
162. Rüme dich rüplin, dein Vater ist ein kolwürm
165
163. Wie du wilt vogelin, wiltu nicht essen [so stirb]
166
164. Taus es hat nicht, Ses Zinck gib nicht, Quaterdrey halten uns frey
167
165. Aus den augen, aus dem hertzen
168
166. Stos dich nicht
169
167. Man kennet den fogel bey den feddern
170
168. Hunde hincken,
Frawen wincken,
Kauff man schweren
da sol sich niemand an keren
171
169. Wer hellt wenn er hat,
Der findet wenn er darff
172
170. Hüt dich fur kan nicht
173
171. Hüt dich wenn der blode kun wird
174
172. Wenn die alten hunde bellen, sol man hinaus sehen
175
173. Wo die Hunde bellen, ists dorff nicht wust
176
174. Aus lerer tasschen ist bose gellt zelen
177
175. Reuff mich in der hand
178
176. Wenn man das ferkel beut, sol man den sack zu halten
179
177. Hut dich fur den katzen,
Fornen lecken, hinden kratzen
180
178. Hut dich fur dem vogel, Der den schnabel auff dem rucken tregt
181
179. Fewr bey mir holen
182
180. Hunde sehr bellen, die beissen nicht
183
181. Du wirst den wirt dort auch da heym finden
184
182. Wer nicht brot essen mag der wandere
185
183. Auff nadeln gehen
186
184. Es ist ein sack. balck
187
185. Am ramen gespannen tuch und gedancken anschlegen gehet viel abe
188
186. Got gebe faulen henden das falübel!
189
187. Jucket dich die hawt?
190
188. Ein messer behellt das ander ynn der scheiden
191
189. Die laus ist ynn grind komen
192
190. Inn baurn gehort habber stro
193
191. Wenn man den baurn vnter die banck steckt, so ragen doch die bein erfur
194
192. Der man ist an das schwerd gebunden
195
193. Klein leuten ligt der dreck nahe
196
194. Du machsts so vneesse
197
195. Ein arm man sol nicht reich sein
198
196. Nacht frist, iar frist
199
197. Ein willig pferd nicht zu seer reiten
200
198. Wenig mit liebe teilen
201
199. Blind man, arm man
202
200. Ist besser teidingen ausser denn ym stock
203
201. Das stund wol ym brieffe?
204
202. Das laut
205
203. Es gieng yhm bey dem kopf hin
206
264. Mütlin küelen
207
205. Er ist ein Seycher luntros/hümpler Schelm
208
206. An armen hoffart wisscht der teufel den ars
209
207. Ich muste susse singen
210
208. Ich muste lange harren
211
209. Ein ander her, ders besser kan
212
210. Kuckuc rufft sein eigen namen aus
213
211. Ein lochericht sachen
214
212. Es wil yhm nicht zawen
215
213. Unrecht gut druhet nicht
216
214. Kompst wie der hagel ynn die Stoppel
217
215. Im Winter hat ein arm man so wol ein frisschen trunck odder kalten keller als der reiche
218
216. Kan nicht drey zelen
219
217. Kan nicht ein hund aus dem ofen locken
220
218. Er beisst des fuchses nicht
221
219. Die saw hat ein pantzer an
222
220. Thu dich zun leuten, so geschicht dir guts
223
221. Wenn ich das nicht kundte, were ich ein schlymmer schuknecht
224
222. Man kundt yhm das heubt ym Morser nicht treffen, so klug ist er
225
223. Gehestu auff dem heubt?
226
224. Gehstu auff den oren?
227
225. Er gehet auff eyern
228
226. Wie der krebs gang
229
228. Es ist ein guter Zunder
230
229. Wer nicht zu reiten hat, der mag gehen
231
230. Dir ist gut gram sein. Hast nichts
232
231. Es ist nicht not die schaffe sengen; die wolle gilt wol gellt
233
232. Kutzel dich nicht selbs, du lachest dich zu tod
234
233. Es ist nicht rat. Es ist vnrat
235
234. Man boygets so lange, bis es bricht
236
235. Er hat einen sparren verloren
237
236. Alte hunde sind nicht gut bendig zu machen.
Colla canum veterum nolunt admittere lora
238
237. Schuch drucken
239
238. Es mus ein mager brate sein, da nichts von abtropfet
240
239. Ein gute griebe auff meinen kol
241
240. Das kam recht ynn die kuche
242
241. Wes die kue ist, der neme sie bey dem schwantz
243
242. Wo tauben sind, da fliegen tauben zu
244
243. Wem das wenige verschmäht, wird etc
245
244. Wer einen pfennig nicht acht, wird keines gulden herr
246
245. Wer den schaden hat, darff fur spott nich [sorgen]
247
246. Was mir liebet, das leydet mir niemand
248
247. Ein freundlich angesicht deckts alles
249
248. freundlich wirtt, das beste gericht
250
249. Langsam sitzt vbel
251
250. Frue aus vnd ynn die Herberge
252
251. Hat frissche beine, aber stehen ym maul
253
252. Mein synn der beste
254
253. Ich thet das beste
255
254. Was wol reucht, bin ich
256
255. Das maul schmieren
257
256. Die Hende schmieren
258
257. Sind wir doch auch mit ym schiff
259
258. lch wil dir den teufel braten
260
259. Wers erharren kunde. Es wurd alles gut
261
260. Wer ym rohr sitzt, schneit die beste pfeiffe
262
261. Dreck lesscht auch feur, Bescheisst aber die brende
263
262. Auff ein affenschwantz
264
263. Ich sehe dirs an dein augen an
265
264. Er hat nie kein wasser betrubt
266
265. Wie der hund on flohe vmb s. Joh
267
266. Wenn man den baurn flehet, wechst yhm der bauch
268
267. Todten scheissen tragen
269
268. Tieff ein reissen
270
269. Stuck vmb stuck
271
270. Eins umbs ander, scilicet keins Umbsonst
272
271. Auff dem brett bezalen.
272. Barüber bezalen
273
273. Wasser vber den korb geben
274
274. Faule merckt werden die besten
275
275. Kleine kinder Kleine sorge
Grosse Kinder Große Sorge
276
276. (477.) Leffel auffheben, Schussel zu tretten (zubrechen)
277
277. Wer zürnet wird schwartz facie. / fauore
278
278. Das ist hie ein gemein essen
279
279. Wo hencken recht ist, da ist steupen kirmesse
280
280. Umbkeren das beste am tantz
281
281. Ein saur, scharff wind ist das
282
282. Hie hatts scharff gewebt
283
283. Es geht yhm saur ynn die nasen
284
284. Der nasen ymer nach
285
285. Er wil ymer den holtz weg
286
286. Bleibt nicht auff der ban
287
287. Ich hab meine Kleider alle an
288
288. Du wilt mich lieb haben
289
289. Wilt mich geheyen
290
290. Hast mir ynn ars gesehen, sihe widder
291
291. Gegen dem baum sol man sich neygen, dauon man schatten hat
292
292. Auff dem kropchen sitzen lassen
293
293. Schimpfchen lege dich
294
294. Schimpff wil sich machen
295
295. Du Schimpffest wie N. mit seiner mutter; sties yhr scheit ynn ars
296
296. Schertzest wie ein beer
297
297. Junge hunde mussen talmen
298
298. Hat das gemein gebet verloren
299
299. Ich will yhm bose briefe nach schreiben
300
300. Hat das gemein geschrey verloren
301
301. Stehet mit allen schanden
302
302. Er darff der mühe nicht
303
303. Lachen verbeissen
304
304. Ein lieb sucht das ander, dixit lupus ouile rumpens.
305
305. Viel ist ehrlich,
Wenig ist Gottlich
306
306. Kopp vnd teyl
307
307. Schopff vnd Schwantz
308
308. Inn einen saurapffel beissen
309
309. Bissen vber macht essen
310
310. Verbeyssen
311
311. Gott ist der narren furmunde
312
312. Durch den korb fallen
313
313. Ein pflocklin dafur stecken
314
314. Ein riegel dafur zihen, schieben
315
315. Wischt das maul und geht davon
316
316. Wie kompt das zu marckt?
317
317. Er kans nicht zu marckt bringen
318
318. Es ist nicht essens schuld, sondern der grossen trunck
319
319. Die allten narren die besten
320
320. Alder hilfft nicht für torheit
321
321. ZEIT (non labor) macht hew, sie anni faciunt canum
322
322. Zeit hat ehre
323
323. Das futter sticht dich
324
324. Es ist yhm zu wol
325
325. Wen der T(eufel) schenden wil, henget er den mantel vmb
326
326. War umb schlug der teufel seine mutter?
327
327. Gute meister feylen auch
328
328. Fellet doch ein ros auff vier fussen
329
329. Ein Wort ist an kein keten gebunden
330
330. Ein Wort ist kein pfeil
331
331. Er kan verhoren, wil weise werden
332
332. Aus an galgen
333
333. Aus an hartz nach stutzen
334
334. Da wil ehre aus werden
335
335. Dem sack ist der boden aus
336
336. Das geht von hertzen vel Nicht
337
337. Es anet mir
338
338. Mein hertz sagt mirs
339
339. Es ligt myr auff dem hertzen
340
340. Er frisset sich drumb
341
341. Sie beissen sich mit einander
342
342. Ich habs ym synn, hett ichs ym beutel
343
343. Es gehet mir yns hertz
344
344. Das schmeckt
345
345. Das hertz empfellet yhm
346
347. Was were dreck, wenn er nicht stüncke
347
348. Er leuget, das stinckt
348
349. Er stincket
349
350. Das ist das ende vom liede
350
351. Kopff auff setzen
351
352. Horner auff setzen
352
353. Katze das beste vihe
353
354. Spitz zünglin
354
355. Schwach gespannen
355
356. Den T[eufel] an die wand / vber die thur malen
357. zu gefatter bitten
356
358. Was die tauben erlesen hetten
357
359. Dich wird nach der sonnen frieren
358
360. Es ist aus, das man speck auff kolen bret
359
361. Ist nicht not speck auff kolen braten, das fett treuff in die assche
360
362. Wer mit eulen beitzt, fehet meuse
361
363. Wer nicht kalck hat, mauret mit dreck
362
364. Fisschen aukk treugem lande
363
365. Aus dem stegreiff sich neeren
364
366. Wer viel feret, mus viel wagen haben
365
367. Far hin, wirfft nicht vmb
366
368. Tantz iglicher auff seinen fussen, stosst er sich, wirds wol fulen
367
369. Wechsel ist kein raub, dixit fur pediculo posito in locum equi furto ablati
368
370. Tret keiner den andern, dixit Gallus sub equo
369
371. Meuse dreck vnter pfeffer
370
372. Wer sich vnter die trebern menget, den fressen die sew
371
373. Culex de Camelo.
374. Musca in Curru
372
375. Kurtz angebunden
373
376. Kurtz verhawen
374
377. Das maul damit waschen
375
378. Die karten mengen
376
379. Das spiel verderben
377
380. Ins spiel komen
378
381. Ich sunge dir nicht vom habber sack
379
382. Kuche vber den zaun, kuche herwidder hellt gute gefatterschafft/nachbarschafft
380
383. Triebe nicht eine gans vber den weg
381
384. Auff einen trunck treten
382
385. Viel zu lange geschlaffen
383
386. Es ist so hin
384
387. Hin ist Hin
385
388. Sonn yn den ars scheinen
386
389. Er ist nase weise
387
390. Horet das gras wachsen
388
391. Bescheisst sich ynn der weisheit.
389
392. Eine kappe schneiten
390
393. Im maule mehren lassen
391
394. Bey der nasen furen
392
395. Kurtz und gut
393
395
a. Suchen trunck, Gerne gast
394
396. Schinden vnd schaben bis auff die bein/auff den grat
395
397. Horchst wie ein saw, die ynns wasser seicht, pfercht
396
398. Du sollest nicht ehr rede[n], die kue fiste denn; denn soltestu sprechen: liebe gros mutter!
397
399. Ja, ein dreck auffs maul!
398
400. Ja, es war ein dreck
399
401. Ist doch wol ehe so krum holtz zur heyen worden
400
402. Es krümpt sich bald, was ein hacken werden wil
401
403. Er ist Denisch
402
404. Er hat ein zehe haut
403
405. Er lesst die finger gern ankleben
404
406. Er ist mit der sylbern buchsen geschossen
405
407. Er neme gellt vnd liesse holtz auff yhm hawen
406
408. Er durfft ein land verraten
407
409. Wer bey den wolffen sein wil, mus mit yhn heulen
408
410. Gelt ist sein herr.
411. Pfennig sol mein herr nicht sein
409
412. Das ist sein hertz
410
413. Man muste dirs furkewen.
414. Man muste dirs einstreichen
411
415. Wirdt sich fur leide bescheissen
412
416. Ein schwerer vogel
413
417. Ochsen am berge stehen
414
418. Grosser vogel mus ein gros nest haben
415
419. Las die sporen vertrieffen
416
420. Ein Dreck-, Scheis-kethe
417
421. Feur ym arse
418
422. Speck ym nacken
419
423. Du bist der rechter klugelin, zeumest das pferd ym arse
420
424. Kansts an der wigen sehen, wenn sich das kind beschissen hat
421
425. Du bist so klug als polter, wolt den ars wisschen vnd brach den daumen zwey
422
426. Es zawet dir wie das pissen widder den wind
423
427. Schreibst, wie der weg gen Rom gehet
424
428. Klinget wie ein fortz ym bade
425
429. Es wil hund oss malen
426
430. Klinget, als wenn man dreck mit peytzschen hewet
427
431. Gewis wie ein fortz ynn der reusen
428
432. Feucht wie ein Bade – – ym arse
429
433. Weis nicht, wo er daheym ist
430
434. Wie ein katze vmb den brey
431
435. Das kurtze mit yhm spielen
432
436. Der peltz ist wol verkeufft
433
437. Er schleht yhn ynn den nacken
434
438. Er hat yhn hinder den ohren
435
439. Hat ein scheitt ym rucken
436
440. Ein weiser man thut kein kleine torheit
437
441. Es ligt an eym guten ausleger
438
442. Torheit macht erbeit
439
443. Torlich wort bringen torlich werck
440
444. Geduld behellt vnschuld
441
445. Trewme sind lugen. Wer yns bette scheisst, das ist die warheit
442
446. Er hats am griff wie ein fiddeler
443
447. Ein Henne scharret mehr weg, denn 4 hanen erzu scharren
444
448. Alte kühe zigen lecken gerne saltz
445
449. Ritter on muhe Kalbfleisch on geel bruhe
446
450. Nymer ynn einem stall stehen
447
451. Was die kinder sehen, das wollen sie han
448
452. Besser die iungen weinen denn die alten
449
453. Am besten der beste kauff
450
454. Heis fur dem kopff
451
455. Hat ein heisse stirn
452
456. Er ist unter den hünern gesessen
453
457. Ey ist kluger denn die henne
454
458. Gut ding wil weil haben
455
459. Verraten vnd verkaufft
456
460. Wens ende gut ist, so ists alles gut
457
461. mancher geneusst seiner mutter vnd nicht seines Vaters
458
462. Was sol narren das gellt? Sie legens ynn die kacheln vnd verbornens
459
463. Zween harte stein malen nicht
460
464.Im sacke keuffen.
465.Im sacke verkeuffen
461
466. Er weis wie eym schalck vmbs hertz ist
462
467. Wenn das kindlin sein willen hat, so weinets nicht
463
468. Nicht vnter die banck stecken
464
469. Kein blat fur das maul nemen.
470. Kein spinnweb fur dem maul wachsen
465
471. Er kan seiner ohren nicht erharren
466
472. Hart gegen hart
467
473. Schweren stein kan man nicht weit werffen
468
474. Zween hunde beissen einen
469
475. Er hat sich ynn der weisheit beschissen
470
476. Ein bube auffm ros,
Ein bubin auffm schlos
Ein laus ym grind
Sind drey stoltze ding
471
477. Leffel auffbeben, schussel zubrechen
472
478. Übel erger machen
473
479. Senffte wort, harte straffe
474
480. Kunst gehet nach brod
475
481. Strecken nach der decke
476
482. Rewkauff, Liebkauff; quod linckauff
477
483. Bistu da zu rissen?
478
484. Der teuffel reit dich
479
485. Der teuffel ist dir ynn haren
480
486. Collerstu?
481
487.Er hat das liebe brot semmel geheissen
482
488. Was nicht dein ist, das las ligen
483
489. Was dich nicht bornet, das lessche nicht
484
Berichtigungen und Nachträge
A−
A+
Lesemodus
Vgl. Wa II 766 Holzweg 1-7. Holzwege dienen zur Abfuhr der gefällten Bäume und enden in der Regel mitten im Walde, sind also nicht Wege, die der Verbindung zweier Orte dienen und zu einem bestimmten Ziele führen. DWb 4 2 , 1784 giebt zur Ra mehrere Belege, auch aus Luther. Die Ra wird ähnlich wie Nr. 286 von Irrungen des Verstandes und Willens gebraucht. Vgl. auch Otto S.369 Tota erras via. Flugschriften a. d. Ref. IX 16 ich ... wil ... an den orten, da er den holtzweg hinauszgangen, euch wider auff die rechten Christenlichen ban weysen.
Die Ra ist bei Luther häufig z.B. EA 2 18,334 Die Welt will doch der Wege keinen recht, sondern immerdar den Holzweg gehen, entweder gar nichts thun und wirken, oder nicht gläuben; fähret immer zur Seiten aus, dasz sie entweder den Glauben oder die Liebe lässt fahren, die Mittelstrasse will und kann sie nicht treffen. 2 18,353 Dazu [ist es Schuld] auch unsere alten Adams, der immer den Holzweg aus will. 2 18,356 obgleich jemand gestrauchlet oder zu weit zur Seiten ausgegangen ist, dasz er doch wieder auffstehe und sich zur Strassen halte und nur nicht den Holzweg fahre. 26,60 Dasz aber ihr Fürsten zum Theil den Holzweg gehet ... 26,104 da ein Kapitel den Holzweg will. 35, 26 Suchest du und grübelst sonst etwas Andres draus, das ist nicht gut, denn du bist damit auf der unrechten Bahn und gehest damit auf dem Holzwege und hast schon dem Teufel vorn und hinten die Thüre aufgethan. 44,34 Dasz er abtrete von dem richtigen Wege der Seligkeit und auf Abewege oder Holzwege gehe. 44,303 ist doch unser Keiner, er hat natürlich lieb ein gemeinen richtigen Weg, den viel wissen, und ein Landstrasse fur einen Holzweg. 47,175 Wer nu will ein Christ sein, der musz keinen andern Gott suchen noch Holzweg gehen, noch Irrwisch folgen. 47,294 Christum aus den Augen thun und eine andere Strasse gehn zum Vater, welchs eine Holzstrasse war. 48,64 (52,226) Fleisch und Blut will immerdar den Holzweg. 49,58 Das, meine ich, heisse allhie ... die Wahrheit, dasz Christus sei nicht allein anfänglich der Weg, sondern der rechte, gewisse Weg und allein endlich der Weg bleibe, daran man sich immer halten musz und nicht verfuhren lassen die Holzweg so uns abweisen. 50,163 sehen nicht, wie sie ohn Wort des Holzwegs fahren, und lassen sich eitel Irrwische verführen.
Von abgeleiteten Ra und Sprw. vgl. bei Luther z.B. EA 15,390 einen Holzweg neben der richtigen Strasse machen. 35,25 aber man verleuret darüber den rechten Grund und Verstand der Schrift und führet die Leute auf eitel Holzwege. 36,195 [Der Teufel] hat neben dem gebahnten Wege und der Landstrasse des göttlichen Worts allezeit seine Holzwege und Fuszsteige, dadurch er die Leute verführet. 43,350 dasz falsche Profeten kommen werden und grosse Zeichen thun, aber alle des Holzwegs abführen von Christo auf ander Ding. 64,104 Landstrasse ist sicher, Holzweg ist gefährlich.
Zu der ähnlich klingenden Ra EA 2 16,331 Er [Judas] ging immer den Hundesweg vgl. Wa II 903 Een de Hundestrate wisn.
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Vgl. Wa II 766 Holzweg 1-7. Holzwege dienen zur Abfuhr der gefällten Bäume und enden in der Regel mitten im Walde, sind also nicht Wege, die der Verbindung zweier Orte dienen und zu einem bestimmten Ziele führen. DWb 4 2 , 1784 giebt zur Ra mehrere Belege, auch aus Luther. Die Ra wird ähnlich wie Nr. 286 von Irrungen des Verstandes und Willens gebraucht. Vgl. auch Otto S.369 Tota erras via. Flugschriften a. d. Ref. IX 16 ich ... wil ... an den orten, da er den holtzweg hinauszgangen, euch wider auff die rechten Christenlichen ban weysen.
Die Ra ist bei Luther häufig z.B. EA 2 18,334 Die Welt will doch der Wege keinen recht, sondern immerdar den Holzweg gehen, entweder gar nichts thun und wirken, oder nicht gläuben; fähret immer zur Seiten aus, dasz sie entweder den Glauben oder die Liebe lässt fahren, die Mittelstrasse will und kann sie nicht treffen. 2 18,353 Dazu [ist es Schuld] auch unsere alten Adams, der immer den Holzweg aus will. 2 18,356 obgleich jemand gestrauchlet oder zu weit zur Seiten ausgegangen ist, dasz er doch wieder auffstehe und sich zur Strassen halte und nur nicht den Holzweg fahre. 26,60 Dasz aber ihr Fürsten zum Theil den Holzweg gehet ... 26,104 da ein Kapitel den Holzweg will. 35, 26 Suchest du und grübelst sonst etwas Andres draus, das ist nicht gut, denn du bist damit auf der unrechten Bahn und gehest damit auf dem Holzwege und hast schon dem Teufel vorn und hinten die Thüre aufgethan. 44,34 Dasz er abtrete von dem richtigen Wege der Seligkeit und auf Abewege oder Holzwege gehe. 44,303 ist doch unser Keiner, er hat natürlich lieb ein gemeinen richtigen Weg, den viel wissen, und ein Landstrasse fur einen Holzweg. 47,175 Wer nu will ein Christ sein, der musz keinen andern Gott suchen noch Holzweg gehen, noch Irrwisch folgen. 47,294 Christum aus den Augen thun und eine andere Strasse gehn zum Vater, welchs eine Holzstrasse war. 48,64 (52,226) Fleisch und Blut will immerdar den Holzweg. 49,58 Das, meine ich, heisse allhie ... die Wahrheit, dasz Christus sei nicht allein anfänglich der Weg, sondern der rechte, gewisse Weg und allein endlich der Weg bleibe, daran man sich immer halten musz und nicht verfuhren lassen die Holzweg so uns abweisen. 50,163 sehen nicht, wie sie ohn Wort des Holzwegs fahren, und lassen sich eitel Irrwische verführen.
Von abgeleiteten Ra und Sprw. vgl. bei Luther z.B. EA 15,390 einen Holzweg neben der richtigen Strasse machen. 35,25 aber man verleuret darüber den rechten Grund und Verstand der Schrift und führet die Leute auf eitel Holzwege. 36,195 [Der Teufel] hat neben dem gebahnten Wege und der Landstrasse des göttlichen Worts allezeit seine Holzwege und Fuszsteige, dadurch er die Leute verführet. 43,350 dasz falsche Profeten kommen werden und grosse Zeichen thun, aber alle des Holzwegs abführen von Christo auf ander Ding. 64,104 Landstrasse ist sicher, Holzweg ist gefährlich.
Zu der ähnlich klingenden Ra EA 2 16,331 Er [Judas] ging immer den Hundesweg vgl. Wa II 903 Een de Hundestrate wisn.
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