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Gedichte

von Ludwig I. von Bayern

Verlag: J. G. Cotta'schen Buchhandlung

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Kapitel 71

Meiner noch keine zwey Tage alten Tochter Mathilde.

Der gleiche immer, welche dich geboren!
Das ist der höchste Wunsch zu deinem Glück,
Zum Schmuck der Menschheit bist du dann erkohren;
Die Mutter einstens gieb in dir zurück.
Das Schönste dann vereinigst du, Mathilde:
Mit zarter Weiblichkeit der Anmuth Milde;
Beglücken wirst du, welche dich umgeben.
Und Seligkeit wird deines Gatten Leben.