Karl Simrock: Die Edda
MeistgelesenVerlag: Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung | Jahr: 1878
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Karl Simrock: Die Edda“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
30. Drâp Niflunga. Mord der Niflunge.
30. Drâp Niflunga.
Mord der Niflunge.
Gunnar und Högni nahmen da alles Gold, Fafnirs Erbe. Da entstand Feindschaft zwischen den Giukungen und Atli. Denn er beschuldigte die Giukungen, sie seien an Brynhilds Tode Schuld. Da verglichen sie sich dahin, daß sie ihm Gudrun zur Ehe gäben. Dieser aber gaben sie einen Vergeßenheitstrank zu trinken ehe sie einwilligte, daß sie dem Atli vermählt würde. Atlis Söhne waren Erp und Eitel; aber Gudruns Tochter von Sigurd war Swanhild. König Atli lud Gunnar und Högni zum Gastgebot, wozu er sich als Boten des Wingi oder Knefröd bediente. Gudrun ahnte Tücke und schickte in runischen Zeichen Warnungsworte, daß sie nicht kommen sollten und zum Wahrzeichen schickte sie dem Högni den Ring Andwaranaut, an den sie Wolfshaare knüpfte. Gunnar hatte Oddrun, Atlis Schwester, zur Gemahlin begehrt, aber nicht erhalten. Da vermählte er sich der Glömwera und Högni der Kostbera. Deren Söhne waren Solar, Snäwar und Giuki. Als aber die Giukungen zu Atli kamen, da bat Gudrun ihre Söhne, daß sie der Giukungen Leben erbäten; aber sie wollten das nicht. Dem Högni ward das Herz ausgeschnitten und Gunnar in den Schlangenthurm geworfen. Er schlug die Harfe und sang die Schlangen in den Schlaf; aber eine Natter durchbohrte ihn bis zur Leber.