Du warst so brav, da ich dich einst verlassen, – Da ich die Heimat mied. Heut' kehr' ich heim . . . der Sturm durchgellt die Gassen, Jauchzt sein Rebellenlied . . .
Doch durch das Windgeheul dröhnt mir entgegen Ein rüdes Zechgebrüll . . . Ich geh' ihm nach auf den verschneiten Wegen Und lausche still . . .
Da plötzlich stößt sich siedendheiß zum Herzen Mein stürmisch Blut . . . Ich sehe dich . . . im Blutlicht flackernder Kerzen Inmitten Bubenbrut . . .
Maria, du? . . . Zurück nun, Heimatskehrer! Was zögerst du? Die Welt, die weite Welt ist nirgends leerer – Schreit' zu – schreit' zu! . . .
Hermann Conradi: Lieder eines Sünders · Hermann Conradi
Du warst so brav, da ich dich einst verlassen, – Da ich die Heimat mied. Heut' kehr' ich heim . . . der Sturm durchgellt die Gassen, Jauchzt sein Rebellenlied . . .
Doch durch das Windgeheul dröhnt mir entgegen Ein rüdes Zechgebrüll . . . Ich geh' ihm nach auf den verschneiten Wegen Und lausche still . . .
Da plötzlich stößt sich siedendheiß zum Herzen Mein stürmisch Blut . . . Ich sehe dich . . . im Blutlicht flackernder Kerzen Inmitten Bubenbrut . . .
Maria, du? . . . Zurück nun, Heimatskehrer! Was zögerst du? Die Welt, die weite Welt ist nirgends leerer – Schreit' zu – schreit' zu! . . .