Das war ein lust'ges Feiern – Ein Schwärmen bei Nacht und bei Tag! Nun liegt's auf mir so felsenhart – Jach sind mir Freud und Lust erstarrt: Nun liegt's auf mir so bleiern Nach all' dem lust'gen Feiern – Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag! . . .
Das war ein tolles Zechen – Wir wurden's schier nicht satt! . . . Jach starb mir da der blüh'nde Scherz – Nun liegt's auf mir wie schweres Erz: Als wollte das Hirn mir zerbrechen Nach all dem lust'gen Zechen, – Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag!
Das war ein keck Erfassen Des Lebens in jauchzender Lust! . . . Nun liegt's mir vor Augen so tot und so fahl – Nun liegt mir die Welt so namenlos schaal: – Als sollte ich sie nun hassen: So ward mir nach all' dem Erfassen Des Lebens in jauchzender Lust! . . .
Hermann Conradi: Lieder eines Sünders · Hermann Conradi
Das war ein lust'ges Feiern – Ein Schwärmen bei Nacht und bei Tag! Nun liegt's auf mir so felsenhart – Jach sind mir Freud und Lust erstarrt: Nun liegt's auf mir so bleiern Nach all' dem lust'gen Feiern – Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag! . . .
Das war ein tolles Zechen – Wir wurden's schier nicht satt! . . . Jach starb mir da der blüh'nde Scherz – Nun liegt's auf mir wie schweres Erz: Als wollte das Hirn mir zerbrechen Nach all dem lust'gen Zechen, – Dem Schwärmen bei Nacht und bei Tag!
Das war ein keck Erfassen Des Lebens in jauchzender Lust! . . . Nun liegt's mir vor Augen so tot und so fahl – Nun liegt mir die Welt so namenlos schaal: – Als sollte ich sie nun hassen: So ward mir nach all' dem Erfassen Des Lebens in jauchzender Lust! . . .