Friedrich Hölderlin: Gedichte
MeistgelesenKeine Beschreibung verfügbar
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Friedrich Hölderlin: Gedichte“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Das Ahnenbild
Ne virtus ulla pereat!
Alter Vater! Du blickst immer, wie ehmals, noch, In die Wohnung, wo dich, Vater! das Söhnlein nennt, Ihm die Mutter gegönnt. Ferne sich haltend, sieht Und an andere Zeit mahnt sie der Mann, dein Sohn; Doch es wandte sich bald: Sicherer, denn er war, Stiller Vater! auch du lebtest und liebtest so; Öfters über das Haus, ruhiger Mann! von dir, Die du liebend erzogst, siehe! sie grünen dir, Und am Hügel hinab, wo du den sonnigen Aber unten im Haus ruhet, besorgt von dir, Dann beim nächtlichen Mahl, wenn er, in Lust und Ernst, Hält er höher den Kelch, siehet dein Bild und spricht: Und es tönen zum Dank hell die Kristalle dir; |