Friedrich Hölderlin: Gedichte
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Der Frieden
Wie wenn die alten Wasser, die . . . So gählt' und wuchs und wogte von Jahr zu Jahr Die Heldenkräfte flogen, wie Wellen, auf O du, die unerbittlich und unbesiegt Die du geheim den Stachel und Zügel hältst, Sonst ungestört die alten Eroberer. Wer hub es an? wer brachte den Fluch? von heut Zu lang, zu lang schon treten die Sterblichen Und unstät wehn und irren, dem Chaos gleich, Du aber wandelst ruhig die sichre Bahn, Komm du nun, du der heiligen Musen all, Unschuldiger! sind klüger die Kinder doch Und wie mit andern Schauenden lächelnd ernst So steht und lächelt Helios über uns |